|
Menü:
Spezial: "Fahrberichte"
RSS-Feed abonnieren:
Login:
|
|
Fahrbericht
Last Update 09.01.2009 18:06 Uhr
Yamaha YZF-R6 Modell 1999
Die 600er Supersportklasse gehört mittlerweile zu den umkämpftesten Klassen der Motorradbranche, liefert sie doch mittlerweile Fahrleistungen von Big Bikes verknüpft mit der Handlichkeit einer 250er und zu Preisen, die im Schnitt ca. 4.000,- bis 5.000,- DM unter denen der Big Bikes liegen.
Zu den imposantesten Neuerscheinungen dieser Klasse gehört 1999 zweifelsohne die YZF-R6 von Yamaha, die sich optisch stark an die 1998 auf dem Markt gekommene YZF-R1 anlehnt und in ihrer Klasse neue Maßstäbe setzen soll. Auf den ersten Blick ist die R6 kaum von ihrer großen Schwester, der R1 zu unterscheiden. Erst bei genauerem Hinsehen werden die Unterschiede, wie Ram Air-Einlaß in der Frontpartie, Auspuffendtopf aus Aluminium, Gabel, Rahmen und Lackierung deutlich. Insgesamt wirkt die R6 äußerst zierlich und filigran.
Ein Blick auf das Leergewicht bestätigt diesen Eindruck, wiegt die R6 doch lediglich 169 kg (Fahrfertig, vollgetankt 195 kg) und ist damit noch um einiges leichter als die keinesfalls übergewichtige Konkurrenz.Die erste Sitzprobe auf der R6 hält auch gleich die erste erfreuliche Überraschung parat - die Sitzposition ist zwar durchaus sportlich aber bei weitem nicht so extrem wie auf ihrer großen Schwester.
Insbesondere die Handgelenke werden nicht so strapaziert, wie es bei vielen Supersportlern der Fall ist. Die Ursache hierfür dürften in dem ergonomisch einwandfrei geformten Lenkstummeln und dem kurzen Abstand zwischen Sitzbank und Lenkarmaturen zu finden sein.
Jedenfalls finden sich Biker mit einer Länge von bis zu 1,85 Meter sehr gut untergebracht. Die kurze Bauweise der R6 bringt aber auch einen Nachteil mit sich - der Abstand zwischen dem Tank und den Lenkstummeln ist so gering, daß die Handgelenke beim Rangieren mit eingeschlagenem Lenker Kontakt mit dem Tank bekommen, was gerade bei gezogener Kupplung und engem Radius nicht sehr angenehm ist.
Die im vorderen Bereich ausladenden Form des Tankes unterstützt dieses Manko zusätzlich.Der Motor der R6 erwacht selbst bei niedrigen Außentemperaturen bei gezogenen Choke (bedienerfreundlich am Lenkstummel positioniert und gut zu dosieren) sofort zum Leben und gibt sich bereits in der Kaltlaufphase sehr laufruhig.
Bereits nach ein paar hundert Metern kann der Choke zurückgenommen werden und die Yamaha zeigt ihrer Qualitäten. Unterhalb von 4.000 U/min. spielt sich nicht viel ab, zwischen 4.000 und 8.000 U/min. ist die Leistungsabgabe recht ordentlich, zwischen 8.000 und 12.000 U/min. vehement, um bei 12.000 U/min. zu explodieren.
So etwa könnte man die Leistungsentfaltung der R6 beschreiben, was belegt, was eigentlich jeder erwartet, die R6 will gedreht werden. Der rote Bereich des Drehzahlmessers beginnt entsprechend erst bei 15.500 U/min.. So bedarf es zwar erst einiger Überwindung, die Yamaha auszudrehen, um dann ihr ganzes Leistungspotential kennenzulernen, dann aber fühlt man sich sehr wohl und findet seinen Spaß an dieser Leistungscharak-teristik.
Ihre volle Leistung von 120 PS gibt die R6 bei 13.000 U/min ab, während das maximale Drehmoment von 68,1 Nm \"bereits\" bei 11.500 U/min. anliegt. Hat man sich erst an diese Drehzahlregionen gewöhnt, kommt beim Kurvenräubern richtiges \"Grand Prix-Feeling\" auf.Um dieses Feeling ausschöpfen zu können ist reichliches Schalten
angesagt, was aber in Anbetracht des gut zu schaltenden Sechsganggetriebes niemanden stören wird.
Die Kritik an der Schaltbarkeit der R6, die man verschiedentlich nachlesen konnte, traf auf das zur Verfügung gestellte Testexemplar jedenfalls nicht zu. Die Gänge rasten exakt ein und der Leerlauf ist (selbst bei kaltem Motor) gut auffindbar. Auch die Abstufung des Getriebes darf als gelungen und der Leistung des Motors angepaßt bezeichnet werden. Jegliche Form von Lastwechselreaktionen sind der Yamaha fremd, was sie auch im Stadtverkehr zu einer angenehmen Begleiterin macht.
Zu dieser Form der Leistungsentfaltung paßt auch das voll einstellbare Fahrwerk welches in Sachen Handlichkeit eher an ein 250er Grand Prix Motorrad als an eine 600er Straßenmaschine erinnert. Ohne großen Körpereinsatz ist die R6 von einer Kurve in die nächste einzulenken. Enge aufeinander folgende Kurvenkombinationen sind ihr Revier, aber auch in schnellen Kurven ist die Yamaha nicht aus der Ruhe zu bringen.
Bereits die Standardeinstellungen der Federelemente verraten ein für den öffentlichen Straßenverkehr gut abgestimmtes Fahrwerk und wer unbedingt auf der Rennstrecke sein Talent testen will, kann sowohl die konventionelle Gabel mit einem Durchmesser von 43 mm wie auch das hintere Zentralfederbein in Vorspannung, Druck- und Zugstufe manigfach variieren.
Selbst wer bereits handliche Bikes gewöhnt ist, wird überrascht sein, daß alles noch verbesserungsfähig ist. Die YZF-R6 ist Beweis dafür. Manch einer wird in Anbetracht dieser \"Leichtigkeit\" an eine Teilnahme am von Yamaha-Deutschland initiierten Yamaha-Cup denken (ich muß gestehen, auch ich dachte kurzzeitig daran), oder zumindest ein Sportfahrertraining auf einer Rennstrecke in die engere Auswahl nehmen.
Auch mit der gewählten Serienbereifung Bridgestone BT 56 haben die Yamaha-Strategen ein gutes Händchen bewiesen, unterstützt deren Haftung doch die sportlichen Ambitionen der R6 eindrucksvoll. Für schnelle Rundenzeiten sind aber neben Motorleistung und Fahrwerksqualitäten auch gute Bremsen notwendig und über die verfügt die R6 in yamahaüblicher (Bremszangen aus einem Teil gegossen) Qualität.
Die Vorderradbremse ist sehr gut dosierbar (was gerade auch für weniger geübte Fahrer ein nicht zu unterschätzender Vorteil ist) und sorgt für exzellente Verzögerung und auch die Hinterradbremse verdient ihren Namen, was durchaus nicht selbstverständlich ist. Die Stabilität des Fahrwerkes im Hochgeschwin-digkeitsbereich (Höchstgeschwindigkeit 259 km/h) ist tadellos und der Geradeauslauf in allen Geschwindigkeitsbereichen ohne Kritikpunkte.
Dies kann man von dem Windschutz der Verkleidung leider nicht uneingeschränkt behaupten. Ab ca. 200 km/h nimmt der Druck auf den Schulterbereich stark zu und im
|
Bereich der Höchstgeschwindigkeit muß man sich schon arg \"kleinmachen\". Der Grund hierfür dürfte in der recht schmal bauenden Verkleidung liegen.
Die zwar schittig aussieht, den Extremitäten des Fahrers jedoch kaum Schutz bieten. Positiv ist anzumerken, daß die Verkleidung zumindest bei Fahrern bis 1,75 Metern keine Verwirbelungen im Helmbereich erzeugt. Zur Soziustauglichkeit ist kaum etwas zu sagen, ist sie doch fast nicht vorhanden. Der hintere Sitzplatz ist \"dank\" sehr hoch angebrachter Fußrasten lediglich als Notsit zu bezeichnen und höchsten dafür geeignet die Freundin zum Brötchenholen mitzunehmen.
Für längere Strecken zu zweit ist die R6 nicht geeignet, aber zu diesem Einsatzzweck ist sie ja wohl auch nicht entwickelt worden. Hierfür hat Yamaha andere Motorräder im Programm.Zu den klaren Pluspunkten der Yamaha zählt die vorbildliche Verarbeitungsqualität. Sauber gezogene Schweißnähte, hervorragende Lackierungsqualität und Liebe zu Detaillösungen lassen die R6 hier die volle Punktzahl einfahren.
Lediglich die Rückspiegel bedürfen einiger Kritik, lassen sie doch eine ausreichende Rücksicht vermissen, was gerade bei Überholvorgängen auf der \"Bahn\" (und die kommen mit der R6 häufig vor) störend wirkt.Die Bedienelemente sind einwandfrei und das filigran geformte Cockpit mit digitaler Geschwindigkeitsanzeige und konventionellen Drehzahlmesser sowie mehreren Tageskilometerzählern liefert ausreichende Informationen und ist gut ablesbar.
Besondere Erwähnung verdient sich der gesonderte Kilometerzähler, der sich automatisch mit dem Aufleuchten der Reserveanzeige einblendet und die auf Reserve zurückgelegten Kilometer anzeigt. Eine durchaus praktische und pfiffige Lösung.Der Verbrauch der R6 ist mit 7 bis 8 Litern bei sportlicher Fahrweise noch angemessen und läßt bei dem 17 Liter fassenden Tank (einschließlich 3,5 Litern Reserve) eine Reichweite von über 200 Kilometern zu, was für einen Sportler akzeptabel ist.
Die in den Farben Blaumetallic (Deep Purplish Blue Metallic C), Silbermetallic (Silver Matallic 1) und Weiß-Rot (Bluish White Cocktail 1) angebotene Yamaha YZF-R6 ist vielleicht nicht der Haifisch im 600er-Becken aber sie gehört ohne Zweifel zu den besten und sportlichsten dieser Klasse.
Ihre Fahrleistungen und das handliche Fahrwerk sind Referenzen, die einen Kauf rechtfertigen und ihrem Käufer die Genugtuung einbringen ein Motorrad erworben zu haben mit dem man so manchem Big Biker auf seiner 1000er soundso der den Schweiß auf die Stirn (oder woanders hin) treiben kann.
Darüber hinaus bietet die YZF-R6 eine hervorragende Basis für Einsätze in der Supersportklasse. Man darf abwarten, zu welchen Resultaten die R6 hier fähig sein wird.
|
|
|
Gran Canaria/Spanien - Fahrer von Einzylinder- Motorrädern galten schon immer als besonders eigen. Mittendrin
Costa Adeje/ Teneriffa - Am Anfang war der Einzylinder, dann kam der Boxer und mit ihm der Siegeszug der BMW GS, in
Portimao/Portugal - Ungeachtet des naturgemäß schnelllebigen Charakters des Supersport- Genres findet sich hier
|
|
Auf den ersten Blick ist die R6 kaum von###ihrer großen Schwester, der R1 zu###unterscheiden. Erst bei genauerem###Hinsehen werden die Unterschiede, wie###Ram Air- Einlaß in der Frontpartie,###Auspuffendtopf aus Aluminium, Gabel,###Rahmen und Lackierung deutlich.###Insgesamt wirkt die R6 äußerst zierlich###und filigran.
###
###Ein Blick auf das Leergewicht bestätigt###diesen Eindruck, wiegt die R6 doch###lediglich 169 kg (Fahrfertig, vollgetankt###195 kg) und ist damit noch um einiges###leichter als die keinesfalls###übergewichtige Konkurrenz.Die erste###Sitzprobe auf der R6 hält auch gleich die###erste erfreuliche Überraschung parat -###die Sitzposition ist zwar durchaus###sportlich aber bei weitem nicht so###extrem wie auf ihrer großen Schwester.
###
###Insbesondere die Handgelenke werden###nicht so strapaziert, wie es bei vielen###Supersportlern der Fall ist. Die Ursache###hierfür dürften in dem ergonomisch###einwandfrei geformten Lenkstummeln###und dem kurzen Abstand zwischen###Sitzbank und Lenkarmaturen zu finden###sein.
###
###Jedenfalls finden sich Biker mit einer###Länge von bis zu 1,85 Meter sehr gut###untergebracht. Die kurze Bauweise der###R6 bringt aber auch einen Nachteil mit###sich - der Abstand zwischen dem Tank###und den Lenkstummeln ist so gering,###daß die Handgelenke beim Rangieren###mit eingeschlagenem Lenker Kontakt###mit dem Tank bekommen, was gerade###bei gezogener Kupplung und engem###Radius nicht sehr angenehm ist.
###
###Die im vorderen Bereich ausladenden###Form des Tankes unterstützt dieses###Manko zusätzlich.Der Motor der R6###erwacht selbst bei niedrigen###Außentemperaturen bei gezogenen###Choke (bedienerfreundlich am###Lenkstummel positioniert und gut zu###dosieren) sofort zum Leben und gibt###sich bereits in der Kaltlaufphase sehr###laufruhig.
###
###Bereits nach ein paar hundert Metern###kann der Choke zurückgenommen###werden und die Yamaha zeigt ihrer###Qualitäten. Unterhalb von 4.000 U/min.###spielt sich nicht viel ab, zwischen 4.000###und 8.000 U/min. ist die###Leistungsabgabe recht ordentlich,###zwischen 8.000 und 12.000 U/min.###vehement, um bei 12.000 U/min. zu###explodieren.
###
###So etwa könnte man die###Leistungsentfaltung der R6###beschreiben, was belegt, was eigentlich###jeder erwartet, die R6 will gedreht###werden. Der rote Bereich des###Drehzahlmessers beginnt###entsprechend erst bei 15.500 U/min..###So bedarf es zwar erst einiger###Überwindung, die Yamaha###auszudrehen, um dann ihr ganzes###Leistungspotential kennenzulernen,###dann aber fühlt man sich sehr wohl und###findet seinen Spaß an dieser###Leistungscharak- teristik.
###
###Ihre volle Leistung von 120 PS gibt die###R6 bei 13.000 U/min ab, während das###maximale Drehmoment von 68,1 Nm###\"bereits\" bei 11.500 U/min. anliegt. Hat###man sich erst an diese###Drehzahlregionen gewöhnt, kommt###beim Kurvenräubern richtiges \"Grand###Prix- Feeling\" auf.Um dieses Feeling###ausschöpfen zu können ist reichliches###Schalten angesagt, was aber in###Anbetracht des gut zu schaltenden###Sechsganggetriebes niemanden stören###wird.
###
###Die Kritik an der Schaltbarkeit der R6,###die man verschiedentlich nachlesen###konnte, traf auf das zur Verfügung###gestellte Testexemplar jedenfalls nicht###zu. Die Gänge rasten exakt ein und der###Leerlauf ist (selbst bei kaltem Motor) gut###auffindbar. Auch die Abstufung des###Getriebes darf als gelungen und der###Leistung des Motors angepaßt###bezeichnet werden. Jegliche Form von###Lastwechselreaktionen sind der###Yamaha fremd, was sie auch im###Stadtverkehr zu einer angenehmen###Begleiterin macht.
###
###Zu dieser Form der Leistungsentfaltung###paßt auch das voll einstellbare###Fahrwerk welches in Sachen###Handlichkeit eher an ein 250er Grand###Prix Motorrad als an eine 600er###Straßenmaschine erinnert. Ohne###großen Körpereinsatz ist die R6 von###einer Kurve in die nächste einzulenken.###Enge aufeinander folgende###Kurvenkombinationen sind ihr Revier,###aber auch in schnellen Kurven ist die###Yamaha nicht aus der Ruhe zu bringen.
###
###Bereits die Standardeinstellungen der###Federelemente verraten ein für den###öffentlichen Straßenverkehr gut###abgestimmtes Fahrwerk und wer###unbedingt auf der Rennstrecke sein###Talent testen will, kann sowohl die###konventionelle Gabel mit einem###Durchmesser von 43 mm wie auch das###hintere Zentralfederbein in###Vorspannung, Druck- und Zugstufe###manigfach variieren.
###
###Selbst wer bereits handliche Bikes###gewöhnt ist, wird überrascht sein, daß###alles noch verbesserungsfähig ist. Die###YZF- R6 ist Beweis dafür. Manch einer###wird in Anbetracht dieser \"Leichtigkeit\"###an eine Teilnahme am von Yamaha-###Deutschland initiierten Yamaha- Cup###denken (ich muß gestehen, auch ich###dachte kurzzeitig daran), oder zumindest###ein Sportfahrertraining auf einer###Rennstrecke in die engere Auswahl###nehmen.
###
###Auch mit der gewählten Serienbereifung###Bridgestone BT 56 haben die Yamaha-###Strategen ein gutes Händchen###bewiesen, unterstützt deren Haftung###doch die sportlichen Ambitionen der R6###eindrucksvoll. Für schnelle###Rundenzeiten sind aber neben###Motorleistung und Fahrwerksqualitäten###auch gute Bremsen notwendig und über###die verfügt die R6 in yamahaüblicher###(Bremszangen aus einem Teil###gegossen) Qualität.
###
###Die Vorderradbremse ist sehr gut###dosierbar (was gerade auch für weniger###geübte Fahrer ein nicht zu###unterschätzender Vorteil ist) und sorgt###für exzellente Verzögerung und auch die###Hinterradbremse verdient ihren Namen,###was durchaus nicht selbstverständlich###ist. Die Stabilität des Fahrwerkes im###Hochgeschwin- digkeitsbereich###(Höchstgeschwindigkeit 259 km/h) ist###tadellos und der Geradeauslauf in allen###Geschwindigkeitsbereichen ohne###Kritikpunkte.
###
###Dies kann man von dem Windschutz###der Verkleidung leider nicht###uneingeschränkt behaupten. Ab ca. 200###km/h nimmt der Druck auf den###Schulterbereich stark zu und im Bereich###der Höchstgeschwindigkeit muß man###sich schon arg \"kleinmachen\". Der###Grund hierfür dürfte in der recht schmal###bauenden Verkleidung liegen.
###
###Die zwar schittig aussieht, den###Extremitäten des Fahrers jedoch kaum###Schutz bieten. Positiv ist anzumerken,###daß die Verkleidung zumindest bei###Fahrern bis 1,75 Metern keine###Verwirbelungen im Helmbereich###erzeugt. Zur Soziustauglichkeit ist kaum###etwas zu sagen, ist sie doch fast nicht###vorhanden. Der hintere Sitzplatz ist###\"dank\" sehr hoch angebrachter###Fußrasten lediglich als Notsit zu###bezeichnen und höchsten dafür###geeignet die Freundin zum###Brötchenholen mitzunehmen.
###
###Für längere Strecken zu zweit ist die R6###nicht geeignet, aber zu diesem###Einsatzzweck ist sie ja wohl auch nicht###entwickelt worden. Hierfür hat Yamaha###andere Motorräder im Programm.Zu###den klaren Pluspunkten der Yamaha###zählt die vorbildliche###Verarbeitungsqualität. Sauber gezogene###Schweißnähte, hervorragende###Lackierungsqualität und Liebe zu###Detaillösungen lassen die R6 hier die###volle Punktzahl einfahren.
###
###Lediglich die Rückspiegel bedürfen###einiger Kritik, lassen sie doch eine###ausreichende Rücksicht vermissen,###was gerade bei Überholvorgängen auf###der \"Bahn\" (und die kommen mit der R6###häufig vor) störend wirkt.Die###Bedienelemente sind einwandfrei und###das filigran geformte Cockpit mit###digitaler Geschwindigkeitsanzeige und###konventionellen Drehzahlmesser sowie###mehreren Tageskilometerzählern liefert###ausreichende Informationen und ist gut###ablesbar.
###
###Besondere Erwähnung verdient sich der###gesonderte Kilometerzähler, der sich###automatisch mit dem Aufleuchten der###Reserveanzeige einblendet und die auf###Reserve zurückgelegten Kilometer###anzeigt. Eine durchaus praktische und###pfiffige Lösung.Der Verbrauch der R6 ist###mit 7 bis 8 Litern bei sportlicher###Fahrweise noch angemessen und läßt###bei dem 17 Liter fassenden Tank###(einschließlich 3,5 Litern Reserve) eine###Reichweite von über 200 Kilometern zu,###was für einen Sportler akzeptabel ist.
###
###Die in den Farben Blaumetallic (Deep###Purplish Blue Metallic C), Silbermetallic###(Silver Matallic 1) und Weiß- Rot (Bluish###White Cocktail 1) angebotene Yamaha###YZF- R6 ist vielleicht nicht der Haifisch###im 600er- Becken aber sie gehört ohne###Zweifel zu den besten und sportlichsten###dieser Klasse.
###
###Ihre Fahrleistungen und das handliche###Fahrwerk sind Referenzen, die einen###Kauf rechtfertigen und ihrem Käufer die###Genugtuung einbringen ein Motorrad###erworben zu haben mit dem man so###manchem Big Biker auf seiner 1000er###soundso der den Schweiß auf die Stirn###(oder woanders hin) treiben kann.
###
###Darüber hinaus bietet die YZF- R6 eine###hervorragende Basis für Einsätze in der###Supersportklasse. Man darf abwarten,###zu welchen Resultaten die R6 hier fähig###sein wird.