|
Menü:
Spezial: "Fahrberichte"
RSS-Feed abonnieren:
Login:
|
|
Fahrbericht
Last Update 17.10.2011 11:29 Uhr
Yamaha YZF-R1 2012
Vorzeigesportler im Detail verfeinert -
 Yamaha YZF-R1 WGP 50th Anniversary, die exklusive Farbgebung der Limited Edition ist der siegreichen MotoGP-Maschine von Assen nachempfunden.
Yamaha hat seinem Supersport-Flaggschiff YZF-R1 ein Facelift angedeihen lassen: Das Technik-Kleinod kommt 2012 mit optischem Facelift und einer sechsstufigen Traktionskontrolle. Valencia/ Spanien - Zwei Jahre nach Vorstellung des grundlegend neu konzipierten Supersport-Flaggschiffs YZF-R1 bringt Yamaha die nächste Version. Erkennbar ist das 2012er Modell schon auf Anhieb durch die aggressiver gestylte Frontverkleidung. Die verbessert nicht nur die Optik, sondern durch eine verringerte Stirnfläche auch die Aerodynamik. So zeigt die neue R1 einen luftigeren Bereich unterhalb der Scheinwerfer, der die zentrale Nase der Verkleidung höher setzt. In den Scheinwerfereinheiten leuchten nun LED-Positionslampen, die das reflektierende Areal unterhalb der beiden Scheinwerfer wie eine Art Lidstrich beleuchten. Yamahas R1 hat ein neues, unverwechselbares Gesicht bekommen.
Dies kommt so richtig in der Sonderlackierung WGP 50th Anniversary zur Geltung, die an den Einstieg Yamahas in den Motorrad Grand Prix Sport vor fünfzig Jahren erinnert. Um die Grand Prix Erfolge des letzten halben Jahrhunderts entsprechend zu würdigen, zeigt die R1 das traditionelle Speedblock-Design mit dem typisch weiß-roten Dekor in einer modernen Interpretation. Das Design entspricht im Wesentlichen dem der YZR-M1, mit der Jorge Lorenzo und Ben Spies in diesem Jahr bei einigen MotoGP-Rennen an den Start gingen. Dazu gibts neue sechseckige Schalldämpfer-Endkappen, die das Heck nicht gerade filigraner machen, und eine hochwertige obere Gabelbrücke nach dem Vorbild der YZR-M1.
Aufgesessen macht die R1 einen bekannten Eindruck: Versammelt, aber nicht einengend nimmt sie ihren Fahrer auf, zweifach einstellbare Fußrasten erhöhen entweder die Schräglagen-Freiheit oder den Sitzkomfort, die schmale Fahrzeugtaille erlaubt einen prima Knieschluss. Beim Druck auf den Anlasserknopf dann das gewohnte, einmalige Akustik-Schauspiel des Cross Plane-Motors mit um je 90 Grad versetzten Hubzapfen und einer unregelmäßigen Zündfolge, die es so bei keinem
anderen Serienmotorrad gibt. So hämmert die YZF-R1 einen Bassbeat in die Boxengasse und schallt über die verwinkelte Rennstrecke Ricardo Tormo in Valencia, dass es dem Betrachter die Nackenhaare wohlig aufstellt. Neu für das mit Hightech wie variablen Saugrohrlängen, Drive-by-wire-System, Titanventilen und Schmiede-Kolben vollgestopfte Triebwerk ist die erste von Yamaha in Serie eingebaute Traktionskontrolle TCS. Dafür war lediglich ein neuer Sensor samt Induktionskranz zur Abnahme der Vorderradgeschwindigkeit notwendig, die übrigen Bauteile waren bereits vorhanden.
Das TCS überwacht permanent die Drehzahl von Vorder- und Hinterrad. Sobald eine Schlupftendenz am Hinterrad festgestellt wird, dieses also schneller dreht als das Vorderrad, geht eine Information an das Motor-Steuergerät, das in Abhängigkeit der Geschwindigkeits Differenz zuerst den Zündzeitpunkt zurücknimmt, dann die Kraftstoffmenge reduziert und notfalls auch den Öffnungsgrad der Drosselklappen verkleinert. Sechs vom linken Lenkerende aus anwählbare und im Cockpit signalisierte Stufen sowie ein Off-Modus stehen zur Verfügung; in Stufe 6 regelt das System sehr früh den Vortrieb ein und zeigt das durch ein flackerndes Licht im Cockpit an. Der Unterschied zur Stufe 5 fällt subjektiv recht groß aus, das Hinterrad kommt beim beherzten Angasen in Schräglage schon mal leicht ins Rutschen, bevor das TCS sehr sanft und wirkungsvoll seine hilfreiche Arbeit verrichtet. Von vier bis eins verringert sich der TCS-Einsatz in etwa gleichmäßig, doch sollte dies versierten Fahrern vorbehalten sein. Daneben stehen dem Piloten drei Modi für das Ansprechverhalten des Motors zur Verfügung, bei A erfolgt die Leistungsentwicklung im unteren und mittleren Drehzahlbereich richtig aggressiv, im B-Modus agiert die R1 spürbar sanfter, doch die Standard-Stellung dazwischen
Teststeno Yamaha YZF-R1 2012
Sportmotorrad mit flüssigkeitsgekühltem Reihen-Vierzylinder-Viertakt-Motor, vier Ventile je Zylinder, Hubraum 998 cm3, Bohrung x Hub 78,0 x 52,2 mm, max. Leistung 133,9 kW (182 PS) bei 12.500 U/min, max. Drehmoment 115,5 Nm bei 10.000 U/min, elektronische Kraftstoffeinspritzung, geregelter Katalysator, Sechsganggetriebe, Leichtmetall-Brückenrahmen, Upside-Down-Teleskopgabel, Leichtmetall-Zweiarmschwinge mit angelenktem Zentralfederbein, zwei Scheibenbremsen vorn, eine hinten, Reifen vorn 120/70 ZR 17, hinten 190/55 ZR 17, Sitzhöhe 835 mm, Tankinhalt 18,0 Liter, Leergewicht 206 kg, Zuladung 189 kg, Preis nnb
|
dürften den meisten Fahrern am besten taugen. Die Motorleistung wird davon im übrigen nicht beeinflusst, am Ende stehen in allen Modi respektable 182 PS bei 12.500 U/min zur Verfügung.
Und die sind für mächtigen Schub gut, wie die knapp 280 km/h im Digitaltacho der R1 am Ende der Zielgeraden beweisen. Da heißt es mächtig in die Anker greifen, soll das 14895 Euro teure Technik-Kleinod nicht im Kiesbett landen. Etwas überraschend beißen die Ehrfurcht gebietenden Radial-Sechs-Kolbensättel jedoch längst nicht so bissig zu, wie sie aussehen, der Druckpunkt ist nicht millimetergenau tastbar und Sportfahrer wünschten sich eine klarere Dosierbarkeit. Das milde Ansprechen bei geringen Bremskräften ist jedoch gut für leichte Korrektur-Bremsungen in Schräglage und bei Nässe.
Neue Reifen und ein modifiziertes Fahrwerks-Setup dienen in erster Linie der Stabilität und dem Fahrkomfort. Auf dem kurvenreichen Kurs von Valencia bleibt kaum ein Moment zum Ausruhen. So artet das Herumwuchten der R1 von einer Kurve in die nächste, bei Werkseinstellung mit Straßenreifen und bei sommerlichen 30 Grad, in schweißtreibende Arbeit aus. Die Modifikationen an dem komplett einstellbaren Fahrwerk und frisch aufgezogene Michelin-Supersportreifen bescheren dann mehr Leichtfüßigkeit und machen das Motorrad deutlich zielgenauer und präziser.
Fazit: Das neue Design lässt die hochwertige R1 noch edler und sportlicher wirken, obwohl die Änderungen für 2012 in erster Linie der Fahrbarkeit auch abseits abgesperrter Rennstrecken fördern. Was bleibt, ist der infolge von Alleinstellungs-Merkmalen und Technik-Features recht hohe Einstandspreis, der wohl noch einmal etwas über den bisherigen 14895 Euro liegen wird und damit kostet die R1 deutlich mehr als die japanische Allerwelts-Konkurrenz.
 Der kompakte Deltabox-Rahmen aus Aluminium sorgt für präzise Handlingeigenschaften. Um das Fahrverhalten bei hohem Tempo zu verbessern, hat Yamaha der neuen YZF-R1 eine neue Frontverkleidung mit auf den Weg gegeben.
|
Fotos: Yamaha
Thilo Kozik/mid
|
Malaga/Spanien - Der traditionsreiche britische Motorradsteller Triumph versteht sich auf den Bau klassischer
Tarragona/Spanien - Sportler sind out, Reiseenduros sind in, auf diesen kurzen Nenner lässt sich die
Bensheim - Ab in die Werkstatt heißt es für alle Zweiradfahrer, die eine Suzuki DL 650 V- Strom oder einen Suzuki
|
|
Valencia/ Spanien - Zwei Jahre nach###Vorstellung des grundlegend neu###konzipierten Supersport- Flaggschiffs###YZF- R1 bringt Yamaha die nächste###Version. Erkennbar ist das 2012er###Modell schon auf Anhieb durch die###aggressiver gestylte Frontverkleidung.###Die verbessert nicht nur die Optik,###sondern durch eine verringerte###Stirnfläche auch die Aerodynamik. So###zeigt die neue R1 einen luftigeren###Bereich unterhalb der Scheinwerfer, der###die zentrale Nase der Verkleidung höher###setzt. In den Scheinwerfereinheiten###leuchten nun LED- Positionslampen,###die das reflektierende Areal unterhalb###der beiden Scheinwerfer wie eine Art###Lidstrich beleuchten. Yamahas R1 hat###ein neues, unverwechselbares Gesicht###bekommen.###
Dies kommt so richtig in der###Sonderlackierung WGP 50th###Anniversary zur Geltung, die an den###Einstieg Yamahas in den Motorrad###Grand Prix Sport vor fünfzig Jahren###erinnert. Um die Grand Prix Erfolge des###letzten halben Jahrhunderts###entsprechend zu würdigen, zeigt die R1###das traditionelle Speedblock- Design###mit dem typisch weiß- roten Dekor in###einer modernen Interpretation. Das###Design entspricht im Wesentlichen dem###der YZR- M1, mit der Jorge Lorenzo und###Ben Spies in diesem Jahr bei einigen###MotoGP- Rennen an den Start gingen.###Dazu gibts neue sechseckige###Schalldämpfer- Endkappen, die das###Heck nicht gerade filigraner machen,###und eine hochwertige obere###Gabelbrücke nach dem Vorbild der YZR-###M1.###
Aufgesessen macht die R1 einen###bekannten Eindruck: Versammelt, aber###nicht einengend nimmt sie ihren Fahrer###auf, zweifach einstellbare Fußrasten###erhöhen entweder die Schräglagen-###Freiheit oder den Sitzkomfort, die###schmale Fahrzeugtaille erlaubt einen###prima Knieschluss. Beim Druck auf den###Anlasserknopf dann das gewohnte,###einmalige Akustik- Schauspiel des###Cross Plane- Motors mit um je 90 Grad###versetzten Hubzapfen und einer###unregelmäßigen Zündfolge, die es so###bei keinem anderen Serienmotorrad###gibt. So hämmert die YZF- R1 einen###Bassbeat in die Boxengasse und###schallt über die verwinkelte###Rennstrecke Ricardo Tormo in###Valencia, dass es dem Betrachter die###Nackenhaare wohlig aufstellt. Neu für###das mit Hightech wie variablen###Saugrohrlängen, Drive- by- wire-###System, Titanventilen und Schmiede-###Kolben vollgestopfte Triebwerk ist die###erste von Yamaha in Serie eingebaute###Traktionskontrolle TCS. Dafür war###lediglich ein neuer Sensor samt###Induktionskranz zur Abnahme der###Vorderradgeschwindigkeit notwendig,###die übrigen Bauteile waren bereits###vorhanden.###
Das TCS überwacht permanent die###Drehzahl von Vorder- und Hinterrad.###Sobald eine Schlupftendenz am###Hinterrad festgestellt wird, dieses also###schneller dreht als das Vorderrad, geht###eine Information an das Motor-###Steuergerät, das in Abhängigkeit der###Geschwindigkeits Differenz zuerst den###Zündzeitpunkt zurücknimmt, dann die###Kraftstoffmenge reduziert und notfalls###auch den Öffnungsgrad der###Drosselklappen verkleinert. Sechs vom###linken Lenkerende aus anwählbare und###im Cockpit signalisierte Stufen sowie###ein Off- Modus stehen zur Verfügung; in###Stufe 6 regelt das System sehr früh den###Vortrieb ein und zeigt das durch ein###flackerndes Licht im Cockpit an. Der###Unterschied zur Stufe 5 fällt subjektiv###recht groß aus, das Hinterrad kommt###beim beherzten Angasen in Schräglage###schon mal leicht ins Rutschen, bevor###das TCS sehr sanft und wirkungsvoll###seine hilfreiche Arbeit verrichtet. Von vier###bis eins verringert sich der TCS- Einsatz###in etwa gleichmäßig, doch sollte dies###versierten Fahrern vorbehalten sein.###Daneben stehen dem Piloten drei Modi###für das Ansprechverhalten des Motors###zur Verfügung, bei A erfolgt die###Leistungsentwicklung im unteren und###mittleren Drehzahlbereich richtig###aggressiv, im B- Modus agiert die R1###spürbar sanfter, doch die Standard-###Stellung dazwischen dürften den###meisten Fahrern am besten taugen. Die###Motorleistung wird davon im übrigen###nicht beeinflusst, am Ende stehen in###allen Modi respektable 182 PS bei###12.500 U/min zur Verfügung.###
Und die sind für mächtigen Schub gut,###wie die knapp 280 km/h im Digitaltacho###der R1 am Ende der Zielgeraden###beweisen. Da heißt es mächtig in die###Anker greifen, soll das 14895 Euro teure###Technik- Kleinod nicht im Kiesbett###landen. Etwas überraschend beißen die###Ehrfurcht gebietenden Radial- Sechs-###Kolbensättel jedoch längst nicht so###bissig zu, wie sie aussehen, der###Druckpunkt ist nicht millimetergenau###tastbar und Sportfahrer wünschten sich###eine klarere Dosierbarkeit. Das milde###Ansprechen bei geringen Bremskräften###ist jedoch gut für leichte Korrektur-###Bremsungen in Schräglage und bei###Nässe.###
Neue Reifen und ein modifiziertes###Fahrwerks- Setup dienen in erster Linie###der Stabilität und dem Fahrkomfort. Auf###dem kurvenreichen Kurs von Valencia###bleibt kaum ein Moment zum Ausruhen.###So artet das Herumwuchten der R1 von###einer Kurve in die nächste, bei###Werkseinstellung mit Straßenreifen und###bei sommerlichen 30 Grad, in###schweißtreibende Arbeit aus. Die###Modifikationen an dem komplett###einstellbaren Fahrwerk und frisch###aufgezogene Michelin- Supersportreifen###bescheren dann mehr Leichtfüßigkeit###und machen das Motorrad deutlich###zielgenauer und präziser.###
Fazit: Das neue Design lässt die###hochwertige R1 noch edler und###sportlicher wirken, obwohl die###Änderungen für 2012 in erster Linie der###Fahrbarkeit auch abseits abgesperrter###Rennstrecken fördern. Was bleibt, ist###der infolge von Alleinstellungs-###Merkmalen und Technik- Features recht###hohe Einstandspreis, der wohl noch###einmal etwas über den bisherigen###14895 Euro liegen wird und damit###kostet die R1 deutlich mehr als die###japanische Allerwelts- Konkurrenz.