Last Update 10.06.2010 15:17 Uhr

VW Phaeton


China rettet das VW Flaggschiff

VW Phaeton
Der VW Phaeton ist auch nach seinem Facelifte eine Luxus Sänfte für Genießer
Liter Dieselkraftstoff auf 100 Kilometern, entsprechend werden 224 g/km CO2 ausgestoßen. Für eine 2,2 Tonnen Limousine kann das als günstig bezeichnet werden. Beim V6 FSI sind es schon 11,4 Liter Superbenzin auf 100 Kilometern, was 265 g/km CO2 entspricht. Die sind nur schwierig zu erreichen, denn bei einer ersten moderat absolvierten Probefahrten lag der Verbrauch laut Bordcomputer bei 13,6 Litern auf der Standarddistanz. Was weiterhin fehlt, sind moderne Motoren mit Hybridantrieb, wie sie kürzlich im neuen VW Touareg vorgestellt wurden. Sie werden genauso wie das Start Stopp System und neue Antriebsstränge erst in die in drei Jahren erwartet, bei der zweiten Generation des Phaeton. Dennoch setzt der Phaeton weiterhin Maßstäbe in Fahrstabilität und Fahrkomfort. Dafür sorgen der permanente Allradantrieb und die Luftfederung. Überwiegend wird er als Chauffeurswagen eingesetzt. Der fürstliche Platz im Fond erfüllt alle Ansprüche, erst recht, wenn die Langversion geordert wird. Der Innenraum bietet Materialien und Verarbeitung vom Feinsten. Falls sich der Chef dann doch einmal ans Steuer setzt, wird er überrascht sein, wie agil sich das Auto bewegen lässt. Mancher Fahrer dürfte die Lenkung sogar etwas zu direkt und zu leichtgängig empfinden. Das gilt ganz besonders, wenn er vorher einen der direkten Konkurrenten wie die Mercedes Benz S Klasse, BMW 7er oder Audi A8 gefahren ist, die sich noch etwas geschmeidiger anfühlen. Die Chinesen, die sich oft zum

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VW Phaeton
Oberklasse Erleben, Promotion Video, Volkswagen

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ersten Mal eine Luxuslimousine zulegen, könnte das egal sein. Sie wissen jedoch oft zu schätzen, dass der Phaeton in der gläsernen Manufaktur in Dresden gefertigt wird. Die Produktionsstätte steht für Handwerkskunst und Präzision aus Deutschland, ähnlich wie bei teuren Uhren, Klavieren oder Kameras. Mit dem überarbeiteten Phaeton legen die Facharbeiter in Dresden erneut ihr Meisterstück hin. Doch weder der europäische, noch der vorderasiatische und selbst der (zeitweise belieferte) US amerikanische Markt haben es geschafft, den Phaeton auf Stückzahlen zu bringen. Im besten Produktionsjahr 2008 schaffte es die in der Gläsernen Manufaktur in Dresden gebaute Luxuslimousine gerade einmal auf rund 6 200 Exemplare. Erst der chinesische Markt brachte das VW Flaggschiff auf Touren. Künftig sollen von dem gründlich überarbeiteten Modell allein 3 000 Einheiten jährlich in China verkauft werden das wäre gut die Hälfte der bisherigen jährlichen Phaeton-Produktion. Nicht zuletzt sichert der chinesische Markt Arbeitsplätze in Deutschland, in wirtschaftlich turbulente Zeiten, in denen im Mutterland die großen Wagen aus Old Germany weniger gefragt sind. Plus: sehr komfortable und qualitativ hochwertige Oberklasse Limousine, großzügiger Innenraum. Minus: betagte Motorengeneration ohne Hybrid, entsprechend erhöhte Verbrauchswerte bei den Benzinern, Feststellbremse noch mit Fußpedal (keine elektrische Parkbremse)


VW Phaeton
Fürstlich fühlen sich die Passagiere im Fond
Ingo Reuss/mid
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