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Fahrbericht
Last Update 15.08.2010 20:45 Uhr
Victory Vegas
V für Victory
Schier endlos erstreckt sich das graue Asphaltband vor mir bis es scheinbar erst am Horizont endet. Unter mir bollern die beiden Kolben des voluminösen luftgekühlten V2. Ein donnerndes Grollen entweicht den beiden verchromten Endtöpfen. Nein, ich bin nicht in den USA sonder im heimatlichen Ostfriesland. Auch ist das Asphaltband nicht die Route 66, sondern eine banale bundesdeutsche Land straße. Der V 2 unter mir gehört auch nicht zu einer allseits bekannten amerikanischen Kultmarke, sondern zur neuen Victory Vegas.
Wem die Marke Victory noch nicht so richtig etwas sagt, für den einige kurze Anmerkungen: Die Marke Victory gibt es seit etwa 11 Jahren in den USA und seit gut einem Jahr auch offiziell in Deutschland. Angeboten werden ausschließlich Cruiser mit einem eigens entwickelten Motor in V Form ( Freedom 2-Zylinder V Motor) und mit 106 Kubikinches ( das sind umgerechnet 1.731 Kubikzentimeter!) Hubraum. Es sind 5 Grundversionen vom Einstiegsmodell, der hier getesteten Vegas bis hin zum Tourenmodell, der Vision Tour im Programm. Alle Modelle verfügen über 89 Pferdestärken und ein Drehmoment von 140 Newtonmeter, welches über ein breites Drehzahlband anliegt. Die einzelnen Modellvarianten unterscheiden sich hinsichtlich der Ausstattung, der Reifengrößen und Felgen und natürlich der Preise. Die von uns getestete Victory Vegas 8 Ball ist das Einstiegsmodell, welches mit 12.490,00 Euro auch vergleichsweise günstig angeboten wird.
Herausragendes Merkmal aller Victorys ist zweifelsohne der beeindruckende V2 Motor, der mit seinem beiden mächtigen Zylindern schon beim bloßen Anblick Respekt einzuflößen vermag. 89 PS aus gewaltigen 1.731 ccm Hubraum sind wie geschaffen, um zu cruisen. Die 140 Nm Drehmoment stehen bereits ab etwa 2.500 U/Min. zur Verfügung und machen Dahingleiten auch auf bundesdeutschen Straßen zu einem wahnsinnigen Vergnügen. Ein kurzer Dreh am Gasgriff und die Vegas antwortet mit einem für einen Cruiser erstaunlichen Vortrieb. Untermalt wird das Ganze von einem atemberaubenden Donnern aus den beiden Endtöpfen (OK., die Anlage war leicht modifiziert). Schaltfaules fahren ist angesagt. Der 6 Gang des auf Overdrive ausgelegten Getriebes muss außerhalb der besiedelten Innenbereichszone (Stadt) so gut wie nie gewechselt werden. Das enorme Drehmoment der V2 lassen
auch kurze Überholvorgänge oder Zwischensprints zu, ohne dass das gewählte Zahnradpaar gewechselt werden muss. Der Durchzug der Vegas läst keine (Cruiser) Wünsche offen. Dieser Motor passt von der Charakteristik her einfach super zu einem Cruiser. Dass er dabei auch noch erstaunlich sparsam mit den inzwischen doch recht teurem Treibstoff umgeht und selten mehr als 5,0 Liter auf 100 Kilometer verbrannt werden, fährt der Vegas neben dem günstigen Einstiegspreis in Sachen Wirtschaftlichkeit die volle Punktzahl ein. Wie diese riesigen Brennräume nur so wenig Sprit verbrennen, ist mir schleierhaft, lässt aber nur den Schluss zu, das hier bei allen Tradition hinsichtlich der Bauart und der Optik modernste Motorentechnik zu Werke geht. Dies ist tatsächlich der Fall und so verfügen die Freedom Motoren zum Beispiel über ein gesondertes Motorenmanagement für jeden Zylinder, welches auch Überhitzungsprobleme des hinteren Zylinders zu verhindern weiß. Zum Thema Wirtschaftlichkeit wäre auch noch der wartungsarme Endantrieb mittels Zahnriemen zu nennen, der aufwendige Pflegemaß nahmen entbehrlich macht. Für die Technikfreaks sei noch der Primärantrieb erwähnt, der nicht über Kette, sondern über Zahnräder erfolgt.
Das Thema Höchstgeschwindigkeit sollte eigentlich für einen Cruiser keines sein, wen es aber dennoch interessiert, laut Tacho geht sie über 170 km/h. Am meisten Spaß macht sie aber zwischen 80 und 120 km/h.
Vor mir endet das vorher endlos scheinende Asphaltband und mündet in eine Querstraße. Also runter vom Gas und Bremsen. Was von einer guten Bremse zu erwarten ist, vermag die Vegas zu bieten. Gute Verzögerungs werte und eine auch für ungeübte Fahrer einfache Dosierbarkeit lassen trotz des Trockengewichts von 293 Kilogramm niemals Stress aufkommen. Nicht überall, wo Victory drauf steht ist auch Victory drin. Zwar steht auf den Bremszangen Victory, hergestellt wird die ganze Anlage aber von Brembo und die verstehen bekanntermaßen so einiges vom Thema Verzögerung.
Der nächste Freeway entpuppt sich als Kurvenband, Gelegenheit also, das Fahrwerk der Vegas mal auf Herz und Nieren zu testen. Wer nun
Insgesamt bietet die Victory Vegas eine Menge American Way of Live, ohne dabei technisch von gestern zu sein. Dass sie dabei in der Anschaffung und auch im Unterhalt noch äußerst Wirtschaftlich ist, macht sie gegenüber vergleichbaren Angeboten noch attraktiver. Fahrleistungen, Fahrverhalten und Handling sind tadellos und sorgen für ein wirkliches Fahrvergnügen.
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glaub, Cruisen bedeute nur gerade aus zu fahren, der wird von der Vegas eines besseren belehrt. Das Fahrwerk mit der herkömmlichen Gabel ist auch außerordentlich kurventauglich. Ein kurzer Zug am Lenker und die Vegas nimmt die gewünschte Richtung. Auch bei höheren Geschwindigkeiten macht das Fahrwerk in Schräglage einen stabilen und zielgenauen Eindruck. Die moderate Bereifung mit einem eher schmalen 90er Vorder und einem 180er Hinterreifen sind an dem überraschend guten Handling sicher nicht ganz unbeteiligt.
So machen auch die ostfriesischen Land und Kreisstraßen mit ihren Kurven eine Menge Spaß und erst die leider recht früh aufsetzenden Fußrasten (bzw. deren Angstnippel) setzen der Schräglage ein für das Fahrwerk zu frühes Ende. Aber wer will aufsetzende Fußrasten bei einem Cruiser ernsthaft kritisieren. Das Fahrwerk und die Reifen haben aber eben noch eine Menge Reserven, die ich gern noch ausgelotet hätte. Die übrigen Victory Modelle verfügen über einen 250er Hinterreifen, was zwar fett aussieht, dem Handling aber gerade bei niedrigen Geschwindigkeiten nicht unbedingt zu Gute kommt. Oft ist weniger auch mehr. Dass aber auch dies Modelle alles andere als unhandlich sind, davon konnte ich mich anlässlich einer kurzen Vergleichsfahrt mit der Hammer überzeugen.
Die Verarbeitung der Victory macht einen sehr ordentlichen Eindruck. Auch wenn die Vegas im Vergleich zu den übrigen Modellen eher spartanisch ausgestattet ist, so sind ein analoger Tacho mit digitaler Kilometerstandsanzeige und Tripzähler, Kontrollleuchten für die wichtigsten Funktionen und eine fest zupackende Einscheiben bremsanlage am Vorderrad ausreichend, eine Menge Fahrspaß zu erleben. Wer mehr möchte kann ja zur 1,.500 Euro teureren Hammer (ab 13.990,00 Euro) greifen, die neben einen Upside Down Gabel, Drehzahlmesser, zweiter Bremsscheibe auch die fetteren Reifen bietet.
Ein paar Kleinigkeiten, wie die optisch nicht unbedingt ins Gesamtbild passenden Blinker lassen auch der individuellen Umgestaltungsdrang des Eigners noch ein wenig Spielraum, seine Victory aufzupimpen.

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Gran Canaria/Spanien - Fahrer von Einzylinder- Motorrädern galten schon immer als besonders eigen. Mittendrin
Costa Adeje/ Teneriffa - Am Anfang war der Einzylinder, dann kam der Boxer und mit ihm der Siegeszug der BMW GS, in
Portimao/Portugal - Ungeachtet des naturgemäß schnelllebigen Charakters des Supersport- Genres findet sich hier
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Ein donnerndes Grollen entweicht den###beiden verchromten Endtöpfen. Nein, ich###bin nicht in den USA sonder im###heimatlichen Ostfriesland. Auch ist das###Asphaltband nicht die Route 66, sondern###eine banale bundesdeutsche Land###straße. Der V 2 unter mir gehört auch###nicht zu einer allseits bekannten###amerikanischen Kultmarke, sondern zur###neuen Victory Vegas.
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###Wem die Marke Victory noch nicht so###richtig etwas sagt, für den einige kurze###Anmerkungen: Die Marke Victory gibt es###seit etwa 11 Jahren in den USA und seit###gut einem Jahr auch offiziell in###Deutschland. Angeboten werden###ausschließlich Cruiser mit einem eigens###entwickelten Motor in V Form ( Freedom###2- Zylinder V Motor) und mit 106###Kubikinches ( das sind umgerechnet###1.731 Kubikzentimeter!) Hubraum. Es sind###5 Grundversionen vom Einstiegsmodell,###der hier getesteten Vegas bis hin zum###Tourenmodell, der Vision Tour im###Programm. Alle Modelle verfügen über 89###Pferdestärken und ein Drehmoment von###140 Newtonmeter, welches über ein###breites Drehzahlband anliegt. Die###einzelnen Modellvarianten unterscheiden###sich hinsichtlich der Ausstattung, der###Reifengrößen und Felgen und natürlich###der Preise. Die von uns getestete Victory###Vegas 8 Ball ist das Einstiegsmodell,###welches mit 12.490,00 Euro auch###vergleichsweise günstig angeboten wird.
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###Herausragendes Merkmal aller Victorys###ist zweifelsohne der beeindruckende V2###Motor, der mit seinem beiden mächtigen###Zylindern schon beim bloßen Anblick###Respekt einzuflößen vermag. 89 PS aus###gewaltigen 1.731 ccm Hubraum sind wie###geschaffen, um zu cruisen. Die 140 Nm###Drehmoment stehen bereits ab etwa###2.500 U/Min. zur Verfügung und machen###Dahingleiten auch auf bundesdeutschen###Straßen zu einem wahnsinnigen###Vergnügen. Ein kurzer Dreh am Gasgriff###und die Vegas antwortet mit einem für###einen Cruiser erstaunlichen Vortrieb.###Untermalt wird das Ganze von einem###atemberaubenden Donnern aus den###beiden Endtöpfen (OK., die Anlage war###leicht modifiziert). Schaltfaules fahren ist###angesagt. Der 6 Gang des auf Overdrive###ausgelegten Getriebes muss außerhalb###der besiedelten Innenbereichszone###(Stadt) so gut wie nie gewechselt###werden. Das enorme Drehmoment der###V2 lassen auch kurze Überholvorgänge###oder Zwischensprints zu, ohne dass das###gewählte Zahnradpaar gewechselt###werden muss. Der Durchzug der Vegas###läst keine (Cruiser) Wünsche offen.###Dieser Motor passt von der Charakteristik###her einfach super zu einem Cruiser.###Dass er dabei auch noch erstaunlich###sparsam mit den inzwischen doch recht###teurem Treibstoff umgeht und selten###mehr als 5,0 Liter auf 100 Kilometer###verbrannt werden, fährt der Vegas###neben dem günstigen Einstiegspreis in###Sachen Wirtschaftlichkeit die volle###Punktzahl ein. Wie diese riesigen###Brennräume nur so wenig Sprit###verbrennen, ist mir schleierhaft, lässt###aber nur den Schluss zu, das hier bei###allen Tradition hinsichtlich der Bauart und###der Optik modernste Motorentechnik zu###Werke geht. Dies ist tatsächlich der Fall###und so verfügen die Freedom Motoren###zum Beispiel über ein gesondertes###Motorenmanagement für jeden Zylinder,###welches auch Überhitzungsprobleme###des hinteren Zylinders zu verhindern###weiß. Zum Thema Wirtschaftlichkeit###wäre auch noch der wartungsarme###Endantrieb mittels Zahnriemen zu###nennen, der aufwendige Pflegemaß###nahmen entbehrlich macht. Für die###Technikfreaks sei noch der Primärantrieb###erwähnt, der nicht über Kette, sondern###über Zahnräder erfolgt.
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###Das Thema Höchstgeschwindigkeit sollte###eigentlich für einen Cruiser keines sein,###wen es aber dennoch interessiert, laut###Tacho geht sie über 170 km/h. Am###meisten Spaß macht sie aber zwischen###80 und 120 km/h.
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###Vor mir endet das vorher endlos###scheinende Asphaltband und mündet in###eine Querstraße. Also runter vom Gas###und Bremsen. Was von einer guten###Bremse zu erwarten ist, vermag die###Vegas zu bieten. Gute Verzögerungs###werte und eine auch für ungeübte Fahrer###einfache Dosierbarkeit lassen trotz des###Trockengewichts von 293 Kilogramm###niemals Stress aufkommen. Nicht überall,###wo Victory drauf steht ist auch Victory###drin. Zwar steht auf den Bremszangen###Victory, hergestellt wird die ganze###Anlage aber von Brembo und die###verstehen bekanntermaßen so einiges###vom Thema Verzögerung.
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###Der nächste Freeway entpuppt sich als###Kurvenband, Gelegenheit also, das###Fahrwerk der Vegas mal auf Herz und###Nieren zu testen. Wer nun glaub, Cruisen###bedeute nur gerade aus zu fahren, der###wird von der Vegas eines besseren###belehrt. Das Fahrwerk mit der###herkömmlichen Gabel ist auch###außerordentlich kurventauglich. Ein###kurzer Zug am Lenker und die Vegas###nimmt die gewünschte Richtung. Auch###bei höheren Geschwindigkeiten macht###das Fahrwerk in Schräglage einen###stabilen und zielgenauen Eindruck. Die###moderate Bereifung mit einem eher###schmalen 90er Vorder und einem 180er###Hinterreifen sind an dem überraschend###guten Handling sicher nicht ganz###unbeteiligt.
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###So machen auch die ostfriesischen Land###und Kreisstraßen mit ihren Kurven eine###Menge Spaß und erst die leider recht###früh aufsetzenden Fußrasten (bzw.###deren Angstnippel) setzen der###Schräglage ein für das Fahrwerk zu###frühes Ende. Aber wer will aufsetzende###Fußrasten bei einem Cruiser ernsthaft###kritisieren. Das Fahrwerk und die Reifen###haben aber eben noch eine Menge###Reserven, die ich gern noch ausgelotet###hätte. Die übrigen Victory Modelle###verfügen über einen 250er Hinterreifen,###was zwar fett aussieht, dem Handling###aber gerade bei niedrigen###Geschwindigkeiten nicht unbedingt zu###Gute kommt. Oft ist weniger auch mehr.###Dass aber auch dies Modelle alles###andere als unhandlich sind, davon konnte###ich mich anlässlich einer kurzen###Vergleichsfahrt mit der Hammer###überzeugen.
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###Die Verarbeitung der Victory macht einen###sehr ordentlichen Eindruck. Auch wenn###die Vegas im Vergleich zu den übrigen###Modellen eher spartanisch ausgestattet###ist, so sind ein analoger Tacho mit###digitaler Kilometerstandsanzeige und###Tripzähler, Kontrollleuchten für die###wichtigsten Funktionen und eine fest###zupackende Einscheiben bremsanlage###am Vorderrad ausreichend, eine Menge###Fahrspaß zu erleben. Wer mehr möchte###kann ja zur 1,.500 Euro teureren Hammer###(ab 13.990,00 Euro) greifen, die neben###einen Upside Down Gabel,###Drehzahlmesser, zweiter Bremsscheibe###auch die fetteren Reifen bietet.
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###Ein paar Kleinigkeiten, wie die optisch###nicht unbedingt ins Gesamtbild###passenden Blinker lassen auch der###individuellen Umgestaltungsdrang des###Eigners noch ein wenig Spielraum, seine###Victory aufzupimpen.