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Fahrbericht
Last Update 09.01.2009 18:06 Uhr
Test Suzuki GSX-R 750
Die Legende lebt
Als Suzuki Mitte der 80er Jahre die erste GSX-R 750 auf den Markt brachte, kam dies einer Revolution gleich. Ein Supersportler mit Leichtmetallrahmen, serienmäßiger Vollverkleidung, serienmäßiger Vier-in-Eins-Auspuffanlage und 100 PS aus 750 ccm Hubraum waren der Knaller schlechthin. Sie läutete quasi eine neue Ära ein. Nun, gut 20 Jahre später kommt die Ur-Urenkelin mit nun mehr 150 PS und einem Leergewicht von 165 Kilogramm daher. Ein Grund mehr, das 2008er Model einmal näher unter die Lupe zu nehmen.
Kann sie das schwere Erbe der Ur-GSX-R antreten? Ohne Einzelheiten des Fahrberichts vorweg nehmen zu wollen: Sie kann. Optisch ist die Neue ein wahrer Hingucker: Die formschöne Vollverkleidung, das filigrane Heck und das sportliche Allgemeinbild vermochten auf Anhieb alle Betrachter sofort zu überzeugen. Die erste Anprobe fällt perfekt aus. Die Sitzposition auf der neuen GSX-R ist sportlich, aber nicht quälend. Mit meinen 176 cm Körperlänge fühle ich mich auf Anhieb wohl auf der Suzi, auch wenn ich nicht verhehlen will, dass diese Haltung auch gleich eine gewisse Angriffslust fördert. Aber dafür sitze ich ja auch auf einem Supersportler.Schon die ersten Meter zeigen, wie superhandlich die Suzuki daherkommt. Dass das Gewicht mit 165 Kilogramm auf aktuellem 600er Niveau liegt, ist mit jedem Meter spürbar. Wer allerdings am Gashahn zieht, der merkt, dass es sich nicht um eine 600er handelt.
Die Power und der Durchzug erinnern eher an eine 1000er als an eine 600er. Kein Wunder, 150 PS bei 13.200 U/Min. und ein maximales Drehmoment von 86,3 Nm bei 11.200 U/Min. sind mehr als anständige Werte. Die Veränderung des Bohrung/Hub Verhältnisses gegenüber der Vorgängerin zugunsten eines längeren Hubes haben merklich Durchzugskraft gebracht. Dabei steht bereits ab 5.000 U/Min. hinreichend Leistung für eine sportliche Fahrweise zur Verfügung. Und dort, wo

die gängigen 600er an Leistung nachlassen legt die 750er noch merklich zu. Dabei lässt sich die GSX-R kein Leistungsloch oder einbruch nachsagen. Bis 15.000 U/Min. geht die Suzi ab wie Schmidts Katze, bleibt aber bis hin zur Höchstgeschwindigkeit von nahezu 300 km/h laut Tacho jederzeit gut beherrschbar. So einen Antrieb wünscht man sich auch für die Rennstrecke und ob Rennstreckenneuling oder Semiprofi, mit der GSX-R machen dort alle eine gute Figur.
Die Akustik der GSX-R wird von den wunderbaren Ansauggeräuschen bestimmt, die die Angriffslust des Piloten weiter fördern und auch für ein merkliches Grinsen unterm Helm verantwortlich sind. Dazu trägt natürlich auch das supersportliche Fahrwerk bei, welches in Sachen Handling, Einlenkverhalten, Zielgenauigkeit, Kurvenstabilität und Geradeauslauf nur Bestnoten verdient. Der Federungskomfort der natürlich voll einstellbaren Dämpferelemente ist sportlich aber auch sämig, was der sportlich orientierte Fahrer gerade bei unverhofften Fahrbahnunebenheiten doch sehr zu schätzen weiß. Das Ansprechverhalten der Gabel ist sehr feinfühlig, was bei Bodenwellen und Fahrbahnflicken ein unschätzbarer Sicherheitsvorteil ist. Denn eins muss man sicher konstatieren, wer auf der Suzuki GSX-R 750 unterwegs ist, der tut dies sportlich und etwaige Geschwindigkeitsbeschränkungen werden nur allzu schnell vergessen.
Dass solche Ausritte neben etwaigen Radarmessungen nicht zu weiteren Unannehmlichkeiten führen, dafür sorgt das tolle Fahrwerk der GSX-R, das man wohl ohne Übertreibung als perfekt bezeichnen darf. Mir jedenfalls ist es nicht
Wer einen Supersportler sucht und dem eine 600er zu nervös und eine 1000er zu unhandlich ist, der wird um die neue Suzuki kaum herumkommen. Damit hat die Suzuki GSX-R wahrlich das Zeug, das schwere Erbe ihrer Ur-Urgroßmutter aus den 80er Jahren anzutreten.
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gelungen, irgendwelche Fahrwerksschwächen auch nur ansatzweise aufzudecken. Ob es mir auch gelungen ist, alle Radarmessungen zu vermeiden, weiß ich allerdings noch nicht mit hinreichender Sicherheit.Das toll zu schaltende, optimal auf die Motorcharakteristik abgestimmte Sechsganggetriebe wird durch eine Anti-Hopping-Kupplung vom Motor getrennt. Dieses Schmankerl verdient es, gesondert erwähnt zu werden.
Wer schnell unterwegs ist, der sollte auch über gute Bremsen verfügen. Diesbezüglich ist man mit der Suzuki GSX-R 750 auf der ganz sicheren Seite. Die vordere Doppelscheibenbremse mit den radial montierten Vierkolbensätteln beißt nicht nur vehement zu, sie ist dank der Radialpumpe am Handbremshebel auch perfekt dosierbar und absolut standfest. So werden Stoppies zu einer leichten Übung. Wer sich nun fragt, was hat eine 750er gegenüber einer 600er oder einer 1000er an Vorteilen, dem sei gesagt, dass die GSX-R 750 von Suzuki die Vorteile beider Klassen in sich vereint:
In Sachen Fahrwerk ist sie handlich und agil wie eine 600er und hinsichtlich der Leistungsentfaltung kommt sie einer 1000er doch schon gefährlich nahe. Immerhin verfügt sie gegenüber ihrer kleinen Schwester um 25 Mehr-PS bei nur 2 Kilogramm Mehrgewicht. Das sind Argumente, die zählen. Damit ist sie sowohl auf der Landstraße, wie auch auf der Rennstrecke einfach die bessere Wahl. Dass die Suzuki GSX-R mit einem Preis von 11.590,00 Euro auch noch rund 2.000 Euro günstiger ist wie eine aktuelle 1000er, spricht auch wohl nicht gegen ihre Anschaffung.
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Sie läutete quasi eine neue Ära ein.###Nun, gut 20 Jahre später kommt die Ur-###Urenkelin mit nun mehr 150 PS und###einem Leergewicht von 165 Kilogramm###daher. Ein Grund mehr, das 2008er###Model einmal näher unter die Lupe zu###nehmen.
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###Kann sie das schwere Erbe der Ur-###GSX- R antreten? Ohne Einzelheiten###des Fahrberichts vorweg nehmen zu###wollen: Sie kann. Optisch ist die Neue###ein wahrer Hingucker: Die formschöne###Vollverkleidung, das filigrane Heck und###das sportliche Allgemeinbild###vermochten auf Anhieb alle Betrachter###sofort zu überzeugen. Die erste Anprobe###fällt perfekt aus. Die Sitzposition auf der###neuen GSX- R ist sportlich, aber nicht###quälend. Mit meinen 176 cm###Körperlänge fühle ich mich auf Anhieb###wohl auf der Suzi, auch wenn ich nicht###verhehlen will, dass diese Haltung auch###gleich eine gewisse Angriffslust fördert.###Aber dafür sitze ich ja auch auf einem###Supersportler.Schon die ersten Meter###zeigen, wie superhandlich die Suzuki###daherkommt. Dass das Gewicht mit###165 Kilogramm auf aktuellem 600er###Niveau liegt, ist mit jedem Meter###spürbar. Wer allerdings am Gashahn###zieht, der merkt, dass es sich nicht um###eine 600er handelt.
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###Die Power und der Durchzug erinnern###eher an eine 1000er als an eine 600er.###Kein Wunder, 150 PS bei 13.200 U/Min.###und ein maximales Drehmoment von###86,3 Nm bei 11.200 U/Min. sind mehr###als anständige Werte. Die Veränderung###des Bohrung/Hub Verhältnisses###gegenüber der Vorgängerin zugunsten###eines längeren Hubes haben merklich###Durchzugskraft gebracht. Dabei steht###bereits ab 5.000 U/Min. hinreichend###Leistung für eine sportliche Fahrweise###zur Verfügung. Und dort, wo die###gängigen 600er an Leistung###nachlassen legt die 750er noch###merklich zu. Dabei lässt sich die GSX- R###kein Leistungsloch oder einbruch###nachsagen. Bis 15.000 U/Min. geht die###Suzi ab wie Schmidts Katze, bleibt aber###bis hin zur Höchstgeschwindigkeit von###nahezu 300 km/h laut Tacho jederzeit###gut beherrschbar. So einen Antrieb###wünscht man sich auch für die###Rennstrecke und ob###Rennstreckenneuling oder Semiprofi,###mit der GSX- R machen dort alle eine###gute Figur.
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###Die Akustik der GSX- R wird von den###wunderbaren Ansauggeräuschen###bestimmt, die die Angriffslust des###Piloten weiter fördern und auch für ein###merkliches Grinsen unterm Helm###verantwortlich sind. Dazu trägt natürlich###auch das supersportliche Fahrwerk bei,###welches in Sachen Handling,###Einlenkverhalten, Zielgenauigkeit,###Kurvenstabilität und Geradeauslauf nur###Bestnoten verdient. Der###Federungskomfort der natürlich voll###einstellbaren Dämpferelemente ist###sportlich aber auch sämig, was der###sportlich orientierte Fahrer gerade bei###unverhofften Fahrbahnunebenheiten###doch sehr zu schätzen weiß. Das###Ansprechverhalten der Gabel ist sehr###feinfühlig, was bei Bodenwellen und###Fahrbahnflicken ein unschätzbarer###Sicherheitsvorteil ist. Denn eins muss###man sicher konstatieren, wer auf der###Suzuki GSX- R 750 unterwegs ist, der tut###dies sportlich und etwaige###Geschwindigkeitsbeschränkungen###werden nur allzu schnell vergessen.
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###Dass solche Ausritte neben etwaigen###Radarmessungen nicht zu weiteren###Unannehmlichkeiten führen, dafür sorgt###das tolle Fahrwerk der GSX- R, das man###wohl ohne Übertreibung als perfekt###bezeichnen darf. Mir jedenfalls ist es###nicht gelungen, irgendwelche###Fahrwerksschwächen auch nur###ansatzweise aufzudecken. Ob es mir###auch gelungen ist, alle###Radarmessungen zu vermeiden, weiß###ich allerdings noch nicht mit###hinreichender Sicherheit.Das toll zu###schaltende, optimal auf die###Motorcharakteristik abgestimmte###Sechsganggetriebe wird durch eine###Anti- Hopping- Kupplung vom Motor###getrennt. Dieses Schmankerl verdient###es, gesondert erwähnt zu werden.
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###Wer schnell unterwegs ist, der sollte###auch über gute Bremsen verfügen.###Diesbezüglich ist man mit der Suzuki###GSX- R 750 auf der ganz sicheren Seite.###Die vordere Doppelscheibenbremse mit###den radial montierten Vierkolbensätteln###beißt nicht nur vehement zu, sie ist dank###der Radialpumpe am Handbremshebel###auch perfekt dosierbar und absolut###standfest. So werden Stoppies zu einer###leichten Übung. Wer sich nun fragt, was###hat eine 750er gegenüber einer 600er###oder einer 1000er an Vorteilen, dem sei###gesagt, dass die GSX- R 750 von Suzuki###die Vorteile beider Klassen in sich###vereint:
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###In Sachen Fahrwerk ist sie handlich und###agil wie eine 600er und hinsichtlich der###Leistungsentfaltung kommt sie einer###1000er doch schon gefährlich nahe.###Immerhin verfügt sie gegenüber ihrer###kleinen Schwester um 25 Mehr- PS bei###nur 2 Kilogramm Mehrgewicht. Das sind###Argumente, die zählen. Damit ist sie###sowohl auf der Landstraße, wie auch###auf der Rennstrecke einfach die###bessere Wahl. Dass die Suzuki GSX- R###mit einem Preis von 11.590,00 Euro###auch noch rund 2.000 Euro günstiger ist###wie eine aktuelle 1000er, spricht auch###wohl nicht gegen ihre Anschaffung.