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Fahrbericht
Last Update 09.01.2009 18:06 Uhr
Test Suzuki B-King
Der King lebt
 Kann denn Leistung Sünde sein?
...die Gerade vor mir wird immer schmaler. Um mich herum tost der Orkan. Der Digitaltacho misst 240 km/h. Die nächste Kurve fliegt förmlich auf mich zu. Gas weg und volle Verzögerung der beiden vorderen Stopper mit 4 Kolben Radialbremszylindern und 310 mm Scheiben. Ohne Kraftaufwand lege ich das Motorrad in die anstehende 45 Grad Linkskurve. Im Kurvenscheitelpunkt vorsichtig ans Gas. Der 200er Hinterreifen malt einen fetten schwarzen Strich auf den Asphalt. Die nächste Gerade meiner Hausstrecke kommt mir erheblich kürzer vor, wie sonst. Schon wieder misst der Tacho über 240 km/h. Dabei habe ich nicht einmal heruntergeschaltet, sonder bin gleich im 5. Gang geblieben. Die brachiale Gewalt der 183 Pferdestärken zieht schonungslos an meinen Armen. Selbst jenseits der 200er Marke ist die Beschleunigung noch so urgewaltig, als würden zwei Turbos nachhelfen. Ich sitze auf der brandneuen Suzuki B King und genieße die unendliche Kraft der vier, insgesamt 1340 Kubikzentimeter umfassenden Zylinder. Unglaublich, mit welcher Urgewalt das Triebwerk drückt. Leistung im Überfluss ist das Stichwort. Bereits ab 1.500 U/Min. geht die Suzuki ab, wie noch nie erlebt. Bis hin in den fünfstelligen Drehzahlbereich dreht die Suzi wie das sprichwörtliche Gummiband. Ihre Spitzenleistung von 183 PS stellt sie bei moderaten 9.500 U/Min. zur Verfügung. Das maximale Drehmoment von 146 Nm (in Worten einhundertsechsundvierzig) liegt bei bereits 7.200 U/Min. an. Angesichts dieser Daten ist sicherlich Respekt angesagt. Das heißt aber nicht, dass die B King ihren Fahrer beängstigt. Die Art, wie die B King ihre Leistung zur Verfügung stellt, verdient höchstes Lob. Die Gleichmäßigkeit der Leistungsabgabe und die harmonische Dosierbarkeit der elektronischen Einspritzung machen auch diese enorme Leistung beherrschbar. Die Tatsache, dass der vom Grundsatz her aus der neuen Hayabusa stammende Motor auch in Sachen Laufruhe vollends zu überzeugen vermag, setzt der B King zumindest hinschlich der Antriebseigenschaften die Krone auf. Selbstverständlich verfügt die B King auch über eine zeitgemäße Abgasreinigung mittels G Kat, sodass die Vorschriften nach der Euro 3 erfüllt werden. Dieser Antrieb setzt in der Bigbikeklasse einfach neue Maßstäbe.
Die Nutzung des Sechsganggetriebes beschränkt sich in der Regel nur auf wenige Schaltvorgänge beim Anfahren oder im dichten Stadtverkehr. Zwischen 100 km/h und Topspeed verbleibt man eigentlich im sechsten Gang. Bei sportlicher Fahrweise wird auch die fünfte Fahrstufe hin und wieder genutzt. Dies wird dem Getriebe allerdings nicht gerecht, denn ich habe selten ein derart leichtgängiges, geräuschloses und exakt schaltendes Getriebe erlebt, wie bei der neuen Suzuki. Aber auf Grund des wahnsinnigen Durchzugs der B King wird es nur selten genutzt.
Wie schnell die B King wirklich ist, kann ich nur den Herstellerangaben
entnehmen. Jenseits der Tachoanzeige von 250 km/h wird der Winddruck so gewaltig, dass es einem fast den Kopf abreist. Dabei ist die Suzi merklich noch nicht am Ende, ich aber schon. Sei es drum, die B King ist als Naked Bike auch nicht für die Autobahnheizerei gedacht. Sie liebt die Beschleunigungsorgien zwischen 100 und 200 km/h. Hier ist sie zweifellos der King. So ist es auch hinzunehmen, dass sie angeblich bei 250 km/h abgeriegelt sein soll.
Hat man sich erst einmal an die schier unendliche Power der B King gewöhnt, wird aus Respekt Souveränität. Da, wo andere Big Bike Piloten hektisch schalten, um maximalen Vortrieb zu erhalten, zieht der B King Fahrer nur ein wenig am Gas. Da, wo andere den Gasgriff bis zum Anschlag aufreißen, denke ich nur ans Gasgeben und schon macht die B King einen Satz nach vorn. Jegliche Hektik liegt mir fern. Wenn das keine Souveränität ist.
Zu einem sehr guten Motorrad gehört aber mehr als ein bärenstarker, laufruhiger Motor. Auch die Fahrwerkseigenschaften müssen stimmen. Dies gilt umso mehr, als 183 Pferdchen gebändigt werden wollen. Ausgerüstet mit einem Aluminium Brückenrahmen, einer voll verstellbaren Upside Down Gabel mit 43er Standrohren und einem ebenfalls voll verstellbaren Zentralfederbein lässt die B King keinen Zweifel daran, dass sie die 183 Pferdchen auch zügeln kann. Aber die Suzuki besticht daneben auch mit einem nicht unbedingt zu erwartenden Handling. Trotz ihrer immerhin 235 Kilogramm Leergewicht lässt sie sich ohne Kraftaufwand und großen Körpereinsatz um die Ecken zirkeln. Die Kurvenstabilität in langsamen engen Kurven wie auch in schnellen Kurven ist einwandfrei und lässt keine Wünsche offen. Selbst mit 220 km/h zieht die B King in langgezogenen Kurven ihre Bahn wie auf Schienen. Aber auch enge Kurven werden nicht zur Kraftanstrengung. Wer es mag, der kann den Kurvenausgang mit einem driftenden Hinterrad markieren.
Entsprechendes gilt für die Bremsanlage. Die beiden vorderen Stopper sind jederzeit in der Lage,
 Suzuki B-King: Läßt schon im Stand die Muskeln spielen
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 183 PS und 146 Nm bei bereits 7.200 U/Min.
vehement zuzupacken. Die leicht progressive Bremswirkung und die gute Dosierbarkeit sind wichtige Pluspunkte für ein derart starkes und schnelles Bike.
Auch die Sitzposition verdient höchstes Lob: Alles passt und sitzt am richtigen Fleck. Dank des nicht zu breiten Superbikelenkers und einer gut ausgeformten Sitzbank sind auch längere Etappen problemlos zu absolvieren. Selbst die Sitzposition der Sozia ist nach Bekunden meiner Freundin erheblich angenehmer wie erwartet. Ein kleiner Wehrmutstropfen sind die beiden Rückspiegel, die weder in Sachen Optik noch in Sachen Wirkung wirklich zu überzeugen vermögen. Der Zubehörhandel wird es richten.
Ein Gesichtspunkt darf bei der Beurteilung der Suzuki B King natürlich nicht unerwähnt bleiben: die Optik. Selten habe ich es erlebt, dass ein Motorrad derart polarisiert. Egal wo ich auftauchte, die neue B King war innerhalb kürzester Zeit im Mittelpunkt und Grundlage zahlreicher Diskussionen. Die von vorn sehr bullig dreinschauende B King erinnert irgendwie an einen Pitbull. So stellt sie schon im Stand ihre Muskeln zur Schau. Das Heck der Suzuki lässt, sagen wir mal, einigen Spielraum, für individuelle Umbauten und die Zubehörindustrie, die auch schon reagiert hat und einige nette Varianten anbietet. Auf jeden Fall sind hier auch der nötige Raum und gute Voraussetzungen für die eigene Kreativität vorhanden. Wer will schon ein Motorrad fahren, das nicht über eine individuelle Note verfügt. Die Voraussetzungen für ein geiles Heck sind jedenfalls gegeben.
Für 13.490 Euronen inklusive Nebenkosten bietet die brandneue Suzuki B King neben der schier unendlichen Power das angenehme Gefühl von Souveränität und Überlegenheit. Unter den bekannten Bigbikes ist die B King damit, dank des tollen leistungsstarken Motors mit seiner harmonischen Leistungsabgabe, ohne Zweifel zur Zeit der King of the road. Und seien wir doch einmal ehrlich: Leistung kann doch keine Sünde sein.
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Ich sitze auf der brandneuen Suzuki B###King und genieße die unendliche Kraft###der vier, insgesamt 1340###Kubikzentimeter umfassenden Zylinder.###Unglaublich, mit welcher Urgewalt das###Triebwerk drückt. Leistung im Überfluss###ist das Stichwort. Bereits ab 1.500###U/Min. geht die Suzuki ab, wie noch nie###erlebt. Bis hin in den fünfstelligen###Drehzahlbereich dreht die Suzi wie das###sprichwörtliche Gummiband. Ihre###Spitzenleistung von 183 PS stellt sie bei###moderaten 9.500 U/Min. zur Verfügung.###Das maximale Drehmoment von 146###Nm (in Worten###einhundertsechsundvierzig) liegt bei###bereits 7.200 U/Min. an. Angesichts###dieser Daten ist sicherlich Respekt###angesagt. Das heißt aber nicht, dass###die B King ihren Fahrer beängstigt. Die###Art, wie die B King ihre Leistung zur###Verfügung stellt, verdient höchstes Lob.###Die Gleichmäßigkeit der###Leistungsabgabe und die harmonische###Dosierbarkeit der elektronischen###Einspritzung machen auch diese###enorme Leistung beherrschbar. Die###Tatsache, dass der vom Grundsatz her###aus der neuen Hayabusa stammende###Motor auch in Sachen Laufruhe vollends###zu überzeugen vermag, setzt der B King###zumindest hinschlich der###Antriebseigenschaften die Krone auf.###Selbstverständlich verfügt die B King###auch über eine zeitgemäße###Abgasreinigung mittels G Kat, sodass###die Vorschriften nach der Euro 3 erfüllt###werden. Dieser Antrieb setzt in der###Bigbikeklasse einfach neue Maßstäbe.
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###Die Nutzung des Sechsganggetriebes###beschränkt sich in der Regel nur auf###wenige Schaltvorgänge beim Anfahren###oder im dichten Stadtverkehr. Zwischen###100 km/h und Topspeed verbleibt man###eigentlich im sechsten Gang. Bei###sportlicher Fahrweise wird auch die###fünfte Fahrstufe hin und wieder genutzt.###Dies wird dem Getriebe allerdings nicht###gerecht, denn ich habe selten ein derart###leichtgängiges, geräuschloses und###exakt schaltendes Getriebe erlebt, wie###bei der neuen Suzuki. Aber auf Grund###des wahnsinnigen Durchzugs der B###King wird es nur selten genutzt.
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###Wie schnell die B King wirklich ist, kann###ich nur den Herstellerangaben###entnehmen. Jenseits der Tachoanzeige###von 250 km/h wird der Winddruck so###gewaltig, dass es einem fast den Kopf###abreist. Dabei ist die Suzi merklich noch###nicht am Ende, ich aber schon. Sei es###drum, die B King ist als Naked Bike###auch nicht für die Autobahnheizerei###gedacht. Sie liebt die###Beschleunigungsorgien zwischen 100###und 200 km/h. Hier ist sie zweifellos der###King. So ist es auch hinzunehmen,###dass sie angeblich bei 250 km/h###abgeriegelt sein soll.
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###Hat man sich erst einmal an die schier###unendliche Power der B King gewöhnt,###wird aus Respekt Souveränität. Da, wo###andere Big Bike Piloten hektisch###schalten, um maximalen Vortrieb zu###erhalten, zieht der B King Fahrer nur ein###wenig am Gas. Da, wo andere den###Gasgriff bis zum Anschlag aufreißen,###denke ich nur ans Gasgeben und schon###macht die B King einen Satz nach vorn.###Jegliche Hektik liegt mir fern. Wenn das###keine Souveränität ist.
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###Zu einem sehr guten Motorrad gehört###aber mehr als ein bärenstarker,###laufruhiger Motor. Auch die###Fahrwerkseigenschaften müssen###stimmen. Dies gilt umso mehr, als 183###Pferdchen gebändigt werden wollen.###Ausgerüstet mit einem Aluminium###Brückenrahmen, einer voll verstellbaren###Upside Down Gabel mit 43er###Standrohren und einem ebenfalls voll###verstellbaren Zentralfederbein lässt die###B King keinen Zweifel daran, dass sie###die 183 Pferdchen auch zügeln kann.###Aber die Suzuki besticht daneben auch###mit einem nicht unbedingt zu###erwartenden Handling. Trotz ihrer###immerhin 235 Kilogramm Leergewicht###lässt sie sich ohne Kraftaufwand und###großen Körpereinsatz um die Ecken###zirkeln. Die Kurvenstabilität in###langsamen engen Kurven wie auch in###schnellen Kurven ist einwandfrei und###lässt keine Wünsche offen. Selbst mit###220 km/h zieht die B King in###langgezogenen Kurven ihre Bahn wie###auf Schienen. Aber auch enge Kurven###werden nicht zur Kraftanstrengung. Wer###es mag, der kann den Kurvenausgang###mit einem driftenden Hinterrad###markieren.
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###Entsprechendes gilt für die###Bremsanlage. Die beiden vorderen###Stopper sind jederzeit in der Lage,###vehement zuzupacken. Die leicht###progressive Bremswirkung und die gute###Dosierbarkeit sind wichtige Pluspunkte###für ein derart starkes und schnelles###Bike.
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###Auch die Sitzposition verdient höchstes###Lob: Alles passt und sitzt am richtigen###Fleck. Dank des nicht zu breiten###Superbikelenkers und einer gut###ausgeformten Sitzbank sind auch###längere Etappen problemlos zu###absolvieren. Selbst die Sitzposition der###Sozia ist nach Bekunden meiner###Freundin erheblich angenehmer wie###erwartet. Ein kleiner Wehrmutstropfen###sind die beiden Rückspiegel, die weder###in Sachen Optik noch in Sachen###Wirkung wirklich zu überzeugen###vermögen. Der Zubehörhandel wird es###richten.
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###Ein Gesichtspunkt darf bei der###Beurteilung der Suzuki B King natürlich###nicht unerwähnt bleiben: die Optik.###Selten habe ich es erlebt, dass ein###Motorrad derart polarisiert. Egal wo ich###auftauchte, die neue B King war###innerhalb kürzester Zeit im Mittelpunkt###und Grundlage zahlreicher###Diskussionen. Die von vorn sehr bullig###dreinschauende B King erinnert###irgendwie an einen Pitbull. So stellt sie###schon im Stand ihre Muskeln zur Schau.###Das Heck der Suzuki lässt, sagen wir###mal, einigen Spielraum, für individuelle###Umbauten und die Zubehörindustrie,###die auch schon reagiert hat und einige###nette Varianten anbietet. Auf jeden Fall###sind hier auch der nötige Raum und###gute Voraussetzungen für die eigene###Kreativität vorhanden. Wer will schon ein###Motorrad fahren, das nicht über eine###individuelle Note verfügt. Die###Voraussetzungen für ein geiles Heck###sind jedenfalls gegeben.
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###Für 13.490 Euronen inklusive###Nebenkosten bietet die brandneue###Suzuki B King neben der schier###unendlichen Power das angenehme###Gefühl von Souveränität und###Überlegenheit. Unter den bekannten###Bigbikes ist die B King damit, dank des###tollen leistungsstarken Motors mit###seiner harmonischen###Leistungsabgabe, ohne Zweifel zur Zeit###der King of the road. Und seien wir###doch einmal ehrlich: Leistung kann###doch keine Sünde sein.