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Fahrbericht
Last Update 06.12.2011 17:43 Uhr
KTM 125 Duke
Eine coole Kiste -
 KTM erhofft sich mit der ersten Straßen-125er nicht nur Sympathien bei älteren Semestern, sondern will auch denjenigen Nachwuchs an die sportliche Marke binden, der sein Glück nicht nur im Gelände findet.
Das Wort cool bekommt man als Fahrer der KTM 125 Duke immer wieder zu hören. Wer mit der neuen Achtellitermaschine unterwegs ist, erfährt viele positive Reaktionen. Mattighofen/Österreich - Das Wort cool bekommt man als Fahrer der KTM 125 Duke immer wieder zu hören, vom kleinen Buben über den erwachsenen Motorradlaien bis hin zum Zweirad-Experten, für den die Marke KTM primär als Hersteller für extreme Gelände-Motorräder steht. Sie alle äußern sich anerkennend über das kleine Supermoto-Funbike. Wer mit der neuen Achtelliter-Maschine unterwegs ist, erfährt viele positive Reaktionen, und die kommen fast nie ohne das Wörtchen cool aus.
In der Tat sieht die kleine Österreicherin auch für ältere Augen durchaus flott aus. Sie wirkt keineswegs wie ein Einsteigermotorrad, auf dem man sich als gesetzterer Biker nur lächerlich machen kann. Nein, auch mit mehreren Lebensjahrzehnten auf dem Buckel kann man getrost auf der KTM Platz nehmen, denn sie wurde quasi als Fahrzeug für Vater und Sohn konzipiert. Die ungedrosselte Version verfügt über 11 kW/15 PS Maximalleistung und fährt nach Angaben des Herstellers bis zu 115 km/h schnell.
Gleich nach Drehen des Zündschlüssels erscheint im zentralen Cockpit in LED-Zeichen das vielversprechende KTM-Motto Ready to Race, das man bei diesem Modell aber vielleicht realistischer mit Start frei! übersetzen
sollte. Auch der Sound, der dem Auspuff entweicht, klingt recht sportlich. Um halbwegs zügig voranzukommen, muss der flüssigkeitsgekühlte Einzylinder-Motor mit 125 ccm Hubraum dann aber ordentlich gedreht und die sechs Gänge sollten fleißig durch geschaltet werden. Beides klappt jedoch bestens, und vor allem im Stadtverkehr schwimmt man mit der kleinen KTM zügig mit.
Außerorts fehlt der Duke an Steigungen aber ein wenig die Kraft. Aber weil sich die Gänge so schön schnell und weich schalten lassen, ist man selten als Verkehrshindernis unterwegs. Zum Sicherheitsgefühl tragen die vibrations freien Rückspiegel und die gut dosierbaren und sauber zupackenden Bremsen bei, am Vorderrad gar mit Vierkolben-Festsattel. Die nach vorne orientierte Sitzposition sowie der kurze Radstand sorgen dafür, dass auf dem Vorderrad viel Druck lastet, was vor allem in Kurven das Sicherheitsgefühl erhöht. Nicht zuletzt dank des geringen Gewichts von 132 Kilogramm und der exakt ansprechenden Lenkung lässt sich die kleine Österreicherin fast spielerisch bewegen und sauber um Kurven zirkeln. Die Erfahrung im Bau von Supermotos hat KTM auch beim Einsteigermodell einfließen lassen.
Den Eindruck, hier mit
Teststeno KTM 125 Duke:
Unverkleidetes Supermoto-Funbike mit flüssigkeitsgekühltem Einzylinder-Viertakt-Motor, vier Ventile, 125 ccm Hubraum, 11 kW/15 PS Leistung bei 9 500 U/min, max. Drehmoment 12 Nm bei 8 000 U/min, geregelter Katalysator, elektronische Einspritzung, Upside-Down-Gabel vorn, Druckgussschwinge hinten, Zentralfederbein, Kettenantrieb, Sechsganggetriebe, Reifen vorn 110/70 ZR 17, Reifen hinten 150/60 ZR 17, Höchstgeschwindigkeit 115 km/h, Leergewicht (ohne Zubehör) 132 kg, zulässiges Gesamtgewicht 282 kg, Zuladung 150 kg, Sitzhöhe 81 cm, Tankinhalt 10,5 Liter, Verbrauch 3,0 l/100 km Super, Preis 3 995 Euro, Garantie zwei Jahre ohne Kilometerbegrenzung, Serviceintervall 5 000 Kilometer.
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einem vollwertigen Motorrad unterwegs zu sein, unterstützen das coole Design, die saubere Verarbeitung sowie die hochwertige Ausstattung, bei der vor allem das informative Cockpit hervorzuheben ist, dessen Zahlen teilweise aber selbst von Alterskurzsichtigen nur schwer abzulesen sind. Mit 1,80 Metern Körpergröße gelingt der Knieschluss am Kunststofftank gerade noch, die straffe Polsterung des Fahrersitzes stört dagegen selbst nach längerer Fahrt nicht. Kleiner, exklusiver Gag: Die beleuchteten Schalter für Licht, Hupe und Blinker haben wir so noch bei keinem anderen Motorrad gesehen.
KTM erhofft sich mit der ersten Straßen-125er nicht nur Sympathien beim älteren Semester, sondern will auch denjenigen Nachwuchs an die sportliche Marke binden, der sein Glück nicht nur im Gelände findet. Der Verbrauch von 3,0 Litern auf 100 KM ist in Anbetracht der Fahrleistungen durchaus taschengeld freundlich, der Kaufpreis von 3995 Euro dürfte allerdings bei den meisten Jugendlichen einen recht ordentlichen Zuschuss erfordern, Daddy wird sich als Gegenleistung dann schon ab und zu mal den Schlüssel ausleihen. Weil\'s so eine coole Kiste ist.
 Den Eindruck, hier mit einem vollwertigen Motorrad unterwegs zu sein, unterstützen das coole Design, die saubere Verarbeitung sowie die hochwertige Ausstattung.
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Fotos: KTM
Werner Wagner/mid
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Mattighofen/Österreich - Das Wort cool###bekommt man als Fahrer der KTM 125###Duke immer wieder zu hören, vom###kleinen Buben über den erwachsenen###Motorradlaien bis hin zum Zweirad-###Experten, für den die Marke KTM primär###als Hersteller für extreme Gelände-###Motorräder steht. Sie alle äußern sich###anerkennend über das kleine Supermoto-###Funbike. Wer mit der neuen Achtelliter-###Maschine unterwegs ist, erfährt viele###positive Reaktionen, und die kommen###fast nie ohne das Wörtchen cool aus.###
In der Tat sieht die kleine Österreicherin###auch für ältere Augen durchaus flott aus.###Sie wirkt keineswegs wie ein###Einsteigermotorrad, auf dem man sich###als gesetzterer Biker nur lächerlich###machen kann. Nein, auch mit mehreren###Lebensjahrzehnten auf dem Buckel kann###man getrost auf der KTM Platz nehmen,###denn sie wurde quasi als Fahrzeug für###Vater und Sohn konzipiert. Die###ungedrosselte Version verfügt über 11###kW/15 PS Maximalleistung und fährt nach###Angaben des Herstellers bis zu 115 km/h###schnell.###
Gleich nach Drehen des Zündschlüssels###erscheint im zentralen Cockpit in LED-###Zeichen das vielversprechende KTM-###Motto Ready to Race, das man bei###diesem Modell aber vielleicht###realistischer mit Start frei! übersetzen###sollte. Auch der Sound, der dem Auspuff###entweicht, klingt recht sportlich. Um###halbwegs zügig voranzukommen, muss###der flüssigkeitsgekühlte Einzylinder-###Motor mit 125 ccm Hubraum dann aber###ordentlich gedreht und die sechs Gänge###sollten fleißig durch geschaltet werden.###Beides klappt jedoch bestens, und vor###allem im Stadtverkehr schwimmt man mit###der kleinen KTM zügig mit.###
Außerorts fehlt der Duke an Steigungen###aber ein wenig die Kraft. Aber weil sich###die Gänge so schön schnell und weich###schalten lassen, ist man selten als###Verkehrshindernis unterwegs. Zum###Sicherheitsgefühl tragen die vibrations###freien Rückspiegel und die gut###dosierbaren und sauber zupackenden###Bremsen bei, am Vorderrad gar mit###Vierkolben- Festsattel. Die nach vorne###orientierte Sitzposition sowie der kurze###Radstand sorgen dafür, dass auf dem###Vorderrad viel Druck lastet, was vor allem###in Kurven das Sicherheitsgefühl erhöht.###Nicht zuletzt dank des geringen Gewichts###von 132 Kilogramm und der exakt###ansprechenden Lenkung lässt sich die###kleine Österreicherin fast spielerisch###bewegen und sauber um Kurven zirkeln.###Die Erfahrung im Bau von Supermotos###hat KTM auch beim Einsteigermodell###einfließen lassen.###
Den Eindruck, hier mit einem vollwertigen###Motorrad unterwegs zu sein, unterstützen###das coole Design, die saubere###Verarbeitung sowie die hochwertige###Ausstattung, bei der vor allem das###informative Cockpit hervorzuheben ist,###dessen Zahlen teilweise aber selbst von###Alterskurzsichtigen nur schwer abzulesen###sind. Mit 1,80 Metern Körpergröße gelingt###der Knieschluss am Kunststofftank###gerade noch, die straffe Polsterung des###Fahrersitzes stört dagegen selbst nach###längerer Fahrt nicht. Kleiner, exklusiver###Gag: Die beleuchteten Schalter für Licht,###Hupe und Blinker haben wir so noch bei###keinem anderen Motorrad gesehen.###
KTM erhofft sich mit der ersten Straßen-###125er nicht nur Sympathien beim älteren###Semester, sondern will auch denjenigen###Nachwuchs an die sportliche Marke###binden, der sein Glück nicht nur im###Gelände findet. Der Verbrauch von 3,0###Litern auf 100 KM ist in Anbetracht der###Fahrleistungen durchaus taschengeld###freundlich, der Kaufpreis von 3995 Euro###dürfte allerdings bei den meisten###Jugendlichen einen recht ordentlichen###Zuschuss erfordern, Daddy wird sich als###Gegenleistung dann schon ab und zu mal###den Schlüssel ausleihen. Weil\'s so eine###coole Kiste ist.