Last Update 30.11.2011 18:21 Uhr

Harley Davidson 2012


Mit zwei neuen V-Rod dynamisch ins neue Jahr -

Harley Davidson 2012
Die Night Rod Special bietet den günstigsten Einstieg in die potente V-Rod-Familie, die 2012 aus drei Modellen bestehen wird.
sind nun filigraner und leichter geraten, was die ungefederten Massen reduziert. Zudem harmonieren sie optisch mit dem schmalen Heck, das sich nach hinten verjüngt und über ein integriertes LED-Rücklicht verfügt. Der neue Pullback-Lenker und die weiter zum Fahrer hin versetzten Rasten sorgen nun für eine deutlich entspanntere Sitzposition. Unter dem Sattel stampft der bekannte V2 mit 1247 ccm: Das Triebwerk leistet 90 kW/122 PS bei 8000 U/min, während das maximale Drehmoment von 111 Newton-Metern bei 7250 Touren bereit steht. Allerdings besticht das Duo schon lange vor Erreichen dieser Marke mit fulminantem Beschleunigungsvermögen: Kaum hat die Nadel des Drehzahl-Messers die 2000er-Marke über sprungen, geht es vehement nach vorne. Unmissverständlich, herb und charakter stark: immer wieder aufs Neue verfällt man dieser Kraft, die von einem Fünfgang Getriebe verwaltet und vom bekannten Zahnriemenantrieb ans 240er-Hinterrad geleitet wird. Neben der Night Rod Special geht das technisch identische Sondermodell V-Rod 10th Anniversary Edition in die Saison 2012, exakt zehn Jahre nach der ersten V-Rod, mit der Harley-Davidson die neue Baureihe gestartet hat. Dass das Triebwerk, das mit Flüssigkeits-Kühlung und vier oben liegenden Nockenwellen das Prädikat Revolution-Motor wahrlich verdient, hat schon 2002 niemand in Zweifel gestellt. Als Hommage an die erste V-Rod greift

die Anniversary Edition vor allem die metallische Optik wieder auf. Zahlreiche polierte und verchromte Bauteile zitieren den unverwechselbaren Stil des Urmodells - wobei das Sondermodell von den Modellpflegemaßnahmen natürlich ebenso profitiert, wie die Special. Während die Night Rod Spezial ihrem Namen mit jeder Menge dunkler Farben gerecht wird, rollt die Edition als Strahlemann daher. Bei der Special ist nicht nur der Rahmen schwarz pulverbeschichtet, auch die Rückspiegel, Handhebel und Federbeine geben sich schwarz. Die gebürstete Auspuffanlage wartet mit recht kratzempfindlichen Endkappen und Abdeckungen in dunklem Ton auf. Und selbst die hintere Schwinge ist eingeschwärzt. Ganz anders die Edition, der man nicht nur einen Rahmen in Leafy Aluminium spendiert hat, sondern jede Menge Chrom und Silber. Sieht man von Reifen und Sattel ab, findet sich kaum ein Bauteil in der dunklen Anmutung der Special, die die Rolle des düsteren Zwillings übernimmt. Fahrdynamisch und vorbildlich mit einem serienmäßigen ABS ausgerüstet sind sie beide, auch wenn sie rein optisch grundverschieden wirken. Somit ist die VRod Reihe nach zehn Jahren noch lange nicht am Ende ihrer Möglichkeiten der Entwicklungs angekommen. Ganz im Gegenteil: der kernige Clan der Power-Cruiser von Harley-Davidson startet gerade erst so richtig durch.


Harley Davidson 2012
Zahlreiche polierte und verchromte Bauteile zitieren den unverwechselbaren Stil des Urmodells.
Heiko Wacker/mid
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