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Fahrbericht
Last Update 09.01.2009 18:06 Uhr
Fahrbericht Vespa GT 200 Modell 2003
Die größte, stärkste, schnellste und schwerste Vespa aller Zeiten. Das lange Warten hat sich gelohnt: Die neue Vespa GT 200 zeigt ein souveränes Fahrverhalten und viel Platz für zwei und ist bereits jetzt ein Klassiker der Moderne. Gegen den branchenüblichen Trend präsentiert Vespa neue Roller-Modelle nicht im Jahrestakt. 1977 war es die PX, 1996 die ET-Baureihe. Doch das Warten hat nun ein Ende: Die neue Granturismo, die es als GT 125 und GT 200 gibt, steht seit kurzem bei den Händlern.
Es gibt mehrere Gründe, sich auf die flotte Italienerin mit den klassischen Rundungen zu setzen und etliche Testkilometer zu absolvieren. Der flüssigkeitsgekühlte Einzylinder-Viertaktmotor der größeren GT 200 leistet aus 198 ccm Hubraum immerhin 15 kW/20 PS. Genug, um nicht nur die Eisdiele um die Ecke zu besuchen, sondern auch mal ein Stück über Land zu kutschieren. Denn mit 115 km/h Höchstgeschwindigkeit lassen sich eventuell notwendige Überholmanöver deutlich entspannter angehen.
Aufrecht thront der Pilot auf der straff gepolsterten Sitzbank, kurvt souverän durch den Verkehr, hat dank zweier vibrationsfreier Rückspiegel hinter sich alles im Blick und schaut immer wieder gern auf die übersichtlichen und informativen Instrumente, die nachts in wunderschönem Blau leuchten. Tagsüber sind die Warnleuchten aber nur schwer ablesbar. Außerdem
fehlt ein Tageskilometerzähler. So viel Luxus dürfte schon sein bei dieser Vespa, die ansonsten durch solide Verarbeitung glänzt und Hochwertigkeit ausstrahlt.
Trotz 146 Kilogramm Leergewicht lässt sich die Italienerin spielerisch leicht fahren. Der Motor nimmt willig Gas an, setzt dies aber nicht sofort in Leistung um. Ein Sportler will die GT auch gar nicht sein. Dafür ist sie komfortabel abgestimmt und lässt sich auf den Zwölf-Zoll-Rädern sauber um Kurven zirkeln. Lediglich an längeren Steigungen geht ihr ein wenig die Puste aus, ansonsten kann man auch auf Überlandfahrten gut mithalten. Bestens dosieren lassen sich auch die zwei Scheibenbremsen an Vorder-und Hinterrad.
Weil viel Platz für zwei Personen vorhanden ist, taugt die GT 200 durchaus als Ausflugsmobil. Beifahrer platzieren ihre Füße auf ausklappbaren Rasten und freuen sich über die lange und bequeme Sitzbank. Wer sich nicht gerne den Elementen aussetzen will, kann aus dem Zubehörprogramm für 99 Euro ein Windschild ordern.
Die größte Schwäche der Vespa ist ihr mickrig kleines Fach unter der Sitzbank. Ein Integralhelm passt nicht
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hinein, lediglich zwei Mini-Helme ohne Visier können verstaut werden. Also bleibt nichts anderes übrig, als beim Händler aus dem-Katalog das 189 Euro teure Topcase zu ordern. Nicht ganz geglückt ist überdies das Prinzip des selbst einklappenden Seitenständers. Weil er sehr weit vorne angebracht ist, übersieht man schnell mal, dass er nicht vollständig ausgeklappt ist: Es droht Kippgefahr beim Abstellen.
3 890 Euro kostet die größte, stärkste, schnellste und schwerste Vespa aller Zeiten. Das Bewusstsein, mit ihr bereits jetzt einen Klassiker der Moderne zu fahren, gibt\'s kostenlos dazu.
Teststeno Vespa GT 200: Flüssigkeitsgekühlter Einzylinder-Viertaktmotor, vier Ventile pro Zylinder, 198 ccm Hubraum, Leistung 15 kW/20 PS bei 9.000 U/min, max. Drehmoment 17,5 Nm bei 6.500 U/min, Gleichdruckvergaser, U-Kat, Fliehkraft-Trockenkupplung, stufenlose Variomatik, Sitzhöhe 82 Zentimeter, Tankinhalt zehn Liter, Reifen vorn 120/70-12, hinten 130/70-12, Leergewicht 146 Kilogramm, Zuladung 182 Kilogramm, Höchstgeschwindigkeit 115 km/h. Preis: 3 890 Euro.

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Gegen den branchenüblichen Trend###präsentiert Vespa neue Roller- Modelle###nicht im Jahrestakt. 1977 war es die PX,###1996 die ET- Baureihe. Doch das###Warten hat nun ein Ende: Die neue###Granturismo, die es als GT 125 und GT###200 gibt, steht seit kurzem bei den###Händlern.
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###Es gibt mehrere Gründe, sich auf die###flotte Italienerin mit den klassischen###Rundungen zu setzen und etliche###Testkilometer zu absolvieren. Der###flüssigkeitsgekühlte Einzylinder-###Viertaktmotor der größeren GT 200###leistet aus 198 ccm Hubraum immerhin###15 kW/20 PS. Genug, um nicht nur die###Eisdiele um die Ecke zu besuchen,###sondern auch mal ein Stück über Land###zu kutschieren. Denn mit 115 km/h###Höchstgeschwindigkeit lassen sich###eventuell notwendige Überholmanöver###deutlich entspannter angehen.
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###Aufrecht thront der Pilot auf der straff###gepolsterten Sitzbank, kurvt souverän###durch den Verkehr, hat dank zweier###vibrationsfreier Rückspiegel hinter sich###alles im Blick und schaut immer wieder###gern auf die übersichtlichen und###informativen Instrumente, die nachts in###wunderschönem Blau leuchten.###Tagsüber sind die Warnleuchten aber###nur schwer ablesbar. Außerdem fehlt###ein Tageskilometerzähler. So viel Luxus###dürfte schon sein bei dieser Vespa, die###ansonsten durch solide Verarbeitung###glänzt und Hochwertigkeit ausstrahlt.
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###Trotz 146 Kilogramm Leergewicht lässt###sich die Italienerin spielerisch leicht###fahren. Der Motor nimmt willig Gas an,###setzt dies aber nicht sofort in Leistung###um. Ein Sportler will die GT auch gar###nicht sein. Dafür ist sie komfortabel###abgestimmt und lässt sich auf den###Zwölf- Zoll- Rädern sauber um Kurven###zirkeln. Lediglich an längeren###Steigungen geht ihr ein wenig die Puste###aus, ansonsten kann man auch auf###Überlandfahrten gut mithalten. Bestens###dosieren lassen sich auch die zwei###Scheibenbremsen an Vorder- und###Hinterrad.
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###Weil viel Platz für zwei Personen###vorhanden ist, taugt die GT 200###durchaus als Ausflugsmobil. Beifahrer###platzieren ihre Füße auf ausklappbaren###Rasten und freuen sich über die lange###und bequeme Sitzbank. Wer sich nicht###gerne den Elementen aussetzen will,###kann aus dem Zubehörprogramm für 99###Euro ein Windschild ordern.
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###Die größte Schwäche der Vespa ist ihr###mickrig kleines Fach unter der Sitzbank.###Ein Integralhelm passt nicht hinein,###lediglich zwei Mini- Helme ohne Visier###können verstaut werden. Also bleibt###nichts anderes übrig, als beim Händler###aus dem- Katalog das 189 Euro teure###Topcase zu ordern. Nicht ganz geglückt###ist überdies das Prinzip des selbst###einklappenden Seitenständers. Weil er###sehr weit vorne angebracht ist,###übersieht man schnell mal, dass er###nicht vollständig ausgeklappt ist: Es###droht Kippgefahr beim Abstellen.
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###3 890 Euro kostet die größte, stärkste,###schnellste und schwerste Vespa aller###Zeiten. Das Bewusstsein, mit ihr bereits###jetzt einen Klassiker der Moderne zu###fahren, gibt\'s kostenlos dazu.
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###Teststeno Vespa GT 200:###Flüssigkeitsgekühlter Einzylinder-###Viertaktmotor, vier Ventile pro Zylinder,###198 ccm Hubraum, Leistung 15 kW/20###PS bei 9.000 U/min, max. Drehmoment###17,5 Nm bei 6.500 U/min,###Gleichdruckvergaser, U- Kat, Fliehkraft-###Trockenkupplung, stufenlose###Variomatik, Sitzhöhe 82 Zentimeter,###Tankinhalt zehn Liter, Reifen vorn###120/70- 12, hinten 130/70- 12,###Leergewicht 146 Kilogramm, Zuladung###182 Kilogramm, Höchstgeschwindigkeit###115 km/h. Preis: 3 890 Euro.