|
Menü:
Spezial: "Fahrberichte"
RSS-Feed abonnieren:
Login:
|
|
Fahrbericht
Last Update 09.01.2009 18:06 Uhr
Fahrbericht Triumph Street Triple Modell 2008
Drei - gewinnt
 Ready for race: Street Triple Cup
Sieger-Gene, genialer Mix und ultimativer Fahrspaß, so wirbt der Hersteller Triumph für seine neue Street Triple. Was ist dran, an dem neuen 675er Fighter? OMA wollte es wissen, hier nun der Test. Unter mir fauchen die drei Zylinder der neuen Triumph Street Triple. Schon im Stand signalisiert es dir die pure Angriffslust. Jeder Gasstoß in die drei jeweils 225 ccm großen Zylinder wird mit einem aggressiven Grollen beantwortet. Dazu mischt sich das röchelnde Ansauggeräusch der Airbox. In mir steigt die Vorfreude auf die nächsten beide Tage auf.
Die sportliche Sitzposition mit der moderaten Sitzhöhe von 80 Zentimetern, die bequemen Gelsitzbank (als Extra erhältlich), die dank der geringen Baubreite des Dreizylinders schmale Taille der Triple und die dicht am Fahrer positionierten Lenkerenden und Fußrasten steigern meine Vorfreude weiter.
Also erster Gang eingelegt und es kann los gehen. Erstaunlich, wie leichtfüßig die Triple schon im dichten Stadtgeschlängel zu bewegen ist. Das angegebene Leergewicht von 167 Kilogramm scheint zu stimmen und die Triumph erweist sich als überaus handlich. Spielerisch lassen sich Hindernisse umkurven und 90 Grad Kehren umrunden. Nur beim Rangieren wünscht man sich ein wenig mehr Lenkeinschlag. Ansonsten besticht die Triple mit einem Handling, welches meine Vorfreude auf die kommenden Landstraßenkilometer förmlich in die Höhe treibt.
Am Ortsausgangschild lasse ich der Triple ihren Lauf und erlebe eine Überraschung: sie geht ab, wie ich es von einer 600er noch nicht erlebt habe. Der Dreizylinder der Triple ist gegenüber der 675er Daytona Version in der Spitzenleistung auf 105 PS reduziert und dafür im Gegenzug im Durchzugsverhalten merklich angehoben worden. Während das Leistungsmaximum bei 11.700 U/Min. erreicht wird, liegt das maximale Drehmoment von 68 Nm bereits bei 9.200 U/Min. an. In der Praxis bedeutet dies, dass der Dreizylinder bereits ab 2.000 U/Min. kräftig zieht und ab 4.000 U/Min. richtig gierig abgeht.
Andere 600er mit einem Zylinder mehr wirken in diesen Drehzahlregionen einfach
nur zäh. Die Triple aber zeigt bereits hier, was sie sein will: eine durchzugsstarke, handliche Sportlerin, die auf der Landstraße zur Jägerin größerer Beute (Superbikes) mutiert. Zwischen 6.000 und 12.000 U/Min. begeistert mich die Street Triple mit einem Durchzug, wie ich ihn von einer 600er noch nie und von einer 750er selten erlebt habe. Man macht das eine Freude. Diese Symbiose aus superhandlichem Fahrwerk und durchzugsstarken Motor sind eine Mischung, die einfach nur begeistern kann. Handlicher wie leistungsstärkere Motorräder und durchzugsstärker wie vergleichbar handliche Moppeds machen die Triumph Street Triple zur Königin der Landstraße. Das Leistungsverhalten eines Dreizylinders haben die Briten wirklich vorzüglich ausgereizt. Drei sind manchmal nicht nur genug, sondern entgegen Adam Riese bisweilen sogar mehr als Vier, auch wenn das kein Mathematiklehrer verstehen wird, es sei denn, er fährt eine Triumph.
Meine Vorfreude hat mich nicht getäuscht. Die sportliche aber langstreckentaugliche Sitzposition, das tolle Fahrwerk mit der sensiblen Upside Down Gabel und dem tollen Handling und besonders der bärige Dreizylinder haben meine Erwartungen noch übertroffen. Jede Kurve wird zum Vergnügen, je enger, je lieber, jede Gerade reizt zum Beschleunigen. dabei muss das exakt und leicht zu schaltende Sechsganggetriebe weitaus weniger bemüht werden, wie man es ansonsten von Motorrädern dieser Hubraumklasse her kennt.
Mancher Superbikepilot, den ich in der Kurve überholt habe, tut sich mehr als schwer, mich auf der Geraden wieder einzufangen und erst jenseits der 200 km/h Marke kann er sein Leistungsplus von 50 oder mehr PS ausspielen. Aber die nächste Kurve ist ja nicht weit und dank des geringen Leergewichts und der bei Triumph üblichen tollen Bremsanlage kann ich ihn wieder ärgern. Die beiden vorderen Stopper mit der sehr guten
 Street Triple: Der 675er Fighter von Triumph
Wer ein sportliches Motorrad mit ansprechenden Allroundeigenschaften sucht, welches sowohl auf der Rennstrecke, wie auch auf der Landstraße und vor dem örtlichen Eiscafe eine gute Figur macht, welches zudem bezahlbar ist und dennoch exklusiv wirkt, der sollte sich die neue Triumph Street Triple beim Händler einfach mal ansehen und unbedingt eine Probefahrt vereinbaren, egal, ob erfahrener Fahrer, Neu- oder Wiedereinsteiger.
|
 Bugspoiler: Ein MUSS welches die Optik vervollständigt
Verzögerung und der phantastischen Dosierbarkeit sind vollauf rennstreckentauglich. Gepaart mit dem geringen Gewicht und dem tollen Handling machen sie das vermeidliche Leistungsmanko gegenüber stärkeren Bikes mehr als wett.
Dass die Triumph Street Triple einen erfahrenen Sportpiloten zu überzeugen vermag, ist eine Sache, eine andere ist, dass sie derart leicht und unproblematisch zu handhaben ist, das auch Fahranfänger mit ihr auf Anhieb gut zurecht kommen können. Auch der Kaufpreis in Höhe von 7.600 Euro einschließlich Nebenkosten ist derart moderat bemessen, dass er auch für Einsteiger mehr als interessant ist. Dafür erhält man ein wirklich tolles Bike dass bis hin zu den Stahlflecksbremsleitungen alles bietet, was man sich wünschen kann.
Bei einem Tankvolumen von 17,4 Litern und einem Durchschnittsverbrauch zwischen 6,5 Litern auf 100 Kilometern bei sportlicher Gangart und 5 Litern bei zügiger Fahrweise errechnet sich eine Reichweite von ca. 300 Kilometern, was in Sachen Alltagstauglichkeit genau wie die bequeme Sitzhaltung und die gute Verarbeitung zu einer sehr positiven Bewertung führt.
Die Optik der Street Triple lehnt sich mit den frechen Doppelscheinwerfern, der hochgezogenen Auspuffanlage und dem Aluminium-Brückenrahmen stark an ihre große Schwester die Speed Triple mit 1050 Kubikzentimeter an. Lediglich die Aluminiumschwinge in konventioneller Ausführung ist gegenüber der Einarmschwinge der Speed Triple als klares Unterscheidungskriterium auszumachen. Das aggressiv unverwechselbare Styling der Triples unterstreicht nochmals ihren sportlichen aber eigenständigen Charakter. Ein Muss für die Street Triple ist aber meiner Meinung nach der als Extra erhältliche Bugspoiler, der sich harmonisch an das Styling der Triple anlehnt und die Optik quasi vervollständigt.
|
|
|
Malaga/Spanien - Der traditionsreiche britische Motorradsteller Triumph versteht sich auf den Bau klassischer
Tarragona/Spanien - Sportler sind out, Reiseenduros sind in, auf diesen kurzen Nenner lässt sich die
Bensheim - Ab in die Werkstatt heißt es für alle Zweiradfahrer, die eine Suzuki DL 650 V- Strom oder einen Suzuki
|
|
Unter mir fauchen die drei Zylinder der###neuen Triumph Street Triple. Schon im###Stand signalisiert es dir die pure###Angriffslust. Jeder Gasstoß in die drei###jeweils 225 ccm großen Zylinder wird###mit einem aggressiven Grollen###beantwortet. Dazu mischt sich das###röchelnde Ansauggeräusch der Airbox.###In mir steigt die Vorfreude auf die###nächsten beide Tage auf.
###
###Die sportliche Sitzposition mit der###moderaten Sitzhöhe von 80###Zentimetern, die bequemen Gelsitzbank###(als Extra erhältlich), die dank der###geringen Baubreite des Dreizylinders###schmale Taille der Triple und die dicht###am Fahrer positionierten Lenkerenden###und Fußrasten steigern meine###Vorfreude weiter.
###
###Also erster Gang eingelegt und es kann###los gehen. Erstaunlich, wie leichtfüßig###die Triple schon im dichten###Stadtgeschlängel zu bewegen ist. Das###angegebene Leergewicht von 167###Kilogramm scheint zu stimmen und die###Triumph erweist sich als überaus###handlich. Spielerisch lassen sich###Hindernisse umkurven und 90 Grad###Kehren umrunden. Nur beim Rangieren###wünscht man sich ein wenig mehr###Lenkeinschlag. Ansonsten besticht die###Triple mit einem Handling, welches###meine Vorfreude auf die kommenden###Landstraßenkilometer förmlich in die###Höhe treibt.
###
###Am Ortsausgangschild lasse ich der###Triple ihren Lauf und erlebe eine###Überraschung: sie geht ab, wie ich es###von einer 600er noch nicht erlebt habe.###Der Dreizylinder der Triple ist###gegenüber der 675er Daytona Version###in der Spitzenleistung auf 105 PS###reduziert und dafür im Gegenzug im###Durchzugsverhalten merklich###angehoben worden. Während das###Leistungsmaximum bei 11.700 U/Min.###erreicht wird, liegt das maximale###Drehmoment von 68 Nm bereits bei###9.200 U/Min. an. In der Praxis bedeutet###dies, dass der Dreizylinder bereits ab###2.000 U/Min. kräftig zieht und ab 4.000###U/Min. richtig gierig abgeht.
###
###Andere 600er mit einem Zylinder mehr###wirken in diesen Drehzahlregionen###einfach nur zäh. Die Triple aber zeigt###bereits hier, was sie sein will: eine###durchzugsstarke, handliche Sportlerin,###die auf der Landstraße zur Jägerin###größerer Beute (Superbikes) mutiert.###Zwischen 6.000 und 12.000 U/Min.###begeistert mich die Street Triple mit###einem Durchzug, wie ich ihn von einer###600er noch nie und von einer 750er###selten erlebt habe. Man macht das eine###Freude. Diese Symbiose aus###superhandlichem Fahrwerk und###durchzugsstarken Motor sind eine###Mischung, die einfach nur begeistern###kann. Handlicher wie leistungsstärkere###Motorräder und durchzugsstärker wie###vergleichbar handliche Moppeds###machen die Triumph Street Triple zur###Königin der Landstraße. Das###Leistungsverhalten eines Dreizylinders###haben die Briten wirklich vorzüglich###ausgereizt. Drei sind manchmal nicht###nur genug, sondern entgegen Adam###Riese bisweilen sogar mehr als Vier,###auch wenn das kein Mathematiklehrer###verstehen wird, es sei denn, er fährt###eine Triumph.
###
###Meine Vorfreude hat mich nicht###getäuscht. Die sportliche aber###langstreckentaugliche Sitzposition, das###tolle Fahrwerk mit der sensiblen Upside###Down Gabel und dem tollen Handling###und besonders der bärige Dreizylinder###haben meine Erwartungen noch###übertroffen. Jede Kurve wird zum###Vergnügen, je enger, je lieber, jede###Gerade reizt zum Beschleunigen. dabei###muss das exakt und leicht zu###schaltende Sechsganggetriebe weitaus###weniger bemüht werden, wie man es###ansonsten von Motorrädern dieser###Hubraumklasse her kennt.
###
###Mancher Superbikepilot, den ich in der###Kurve überholt habe, tut sich mehr als###schwer, mich auf der Geraden wieder###einzufangen und erst jenseits der 200###km/h Marke kann er sein Leistungsplus###von 50 oder mehr PS ausspielen. Aber###die nächste Kurve ist ja nicht weit und###dank des geringen Leergewichts und###der bei Triumph üblichen tollen###Bremsanlage kann ich ihn wieder###ärgern. Die beiden vorderen Stopper mit###der sehr guten Verzögerung und der###phantastischen Dosierbarkeit sind###vollauf rennstreckentauglich. Gepaart###mit dem geringen Gewicht und dem###tollen Handling machen sie das###vermeidliche Leistungsmanko###gegenüber stärkeren Bikes mehr als###wett.
###
###Dass die Triumph Street Triple einen###erfahrenen Sportpiloten zu überzeugen###vermag, ist eine Sache, eine andere ist,###dass sie derart leicht und###unproblematisch zu handhaben ist, das###auch Fahranfänger mit ihr auf Anhieb###gut zurecht kommen können. Auch der###Kaufpreis in Höhe von 7.600 Euro###einschließlich Nebenkosten ist derart###moderat bemessen, dass er auch für###Einsteiger mehr als interessant ist.###Dafür erhält man ein wirklich tolles Bike###dass bis hin zu den###Stahlflecksbremsleitungen alles bietet,###was man sich wünschen kann.
###
###Bei einem Tankvolumen von 17,4 Litern###und einem Durchschnittsverbrauch###zwischen 6,5 Litern auf 100 Kilometern###bei sportlicher Gangart und 5 Litern bei###zügiger Fahrweise errechnet sich eine###Reichweite von ca. 300 Kilometern, was###in Sachen Alltagstauglichkeit genau wie###die bequeme Sitzhaltung und die gute###Verarbeitung zu einer sehr positiven###Bewertung führt.
###
###Die Optik der Street Triple lehnt sich mit###den frechen Doppelscheinwerfern, der###hochgezogenen Auspuffanlage und###dem Aluminium- Brückenrahmen stark###an ihre große Schwester die Speed###Triple mit 1050 Kubikzentimeter an.###Lediglich die Aluminiumschwinge in###konventioneller Ausführung ist###gegenüber der Einarmschwinge der###Speed Triple als klares###Unterscheidungskriterium###auszumachen. Das aggressiv###unverwechselbare Styling der Triples###unterstreicht nochmals ihren###sportlichen aber eigenständigen###Charakter. Ein Muss für die Street Triple###ist aber meiner Meinung nach der als###Extra erhältliche Bugspoiler, der sich###harmonisch an das Styling der Triple###anlehnt und die Optik quasi###vervollständigt.